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Tipps und Tricks

Gut zu wissen

Abfallvermeidung und richtige Entsorgung

Beiträge

Wir machen uns für die Abfallvermeidung stark!

  • DIY Badreiniger

    Dieser superschnell gemachte Reiniger fürs Bad eignet sich sehr gut für Spülbecken, Dusche und Badewanne: einfach einsprühen, ggf mit Putztuch oder Bürste einreiben, abspülen – FERTIG!

    Zutaten:

    2 EL Zitronensäure

    1 EL Spüli

    3 EL Essigessenz

    400 ml Wasser

    Die 3 Zutaten in eine Sprühflasche geben, mit Wasser auffüllen, schütteln – FERTIG!

    Wer mag, gibt noch ein paar Tropfen eines Duftes dazu z.B. Zitrone oder Lavendel

     

  • DIY Orangen-Essigreiniger

    Die Schalen von Zitrusfrüchten enthalten wertvolle Zitronensäure und Ätherische Öle, die zusammen mit Essig einen guten Allzweckreiniger ergeben.

    • Dafür die Schalen von Orangen, Mandarinen oder Zitronen in kleine Stücke schneiden
    • in ein Schraubglas geben
    • mit weißem Essig oder verdünnter Essigessenz (1 Teil Essenz, 3 Teile Wasser) aufgießen
    • Dies kann auch über mehrere Tage erfolgen, immer dann, wenn wieder Schalen übrig geblieben sind beim Saft pressen oder Orangen essen
    • 2-4 Wochen stehen lassen, damit der Essig die Substanzen aus den Schalen lösen kann.
    • Ggf Essig nachgießen, damit die Schalen immer mit Flüssigkeit bedeckt sind
    • Dann durch ein feines Sieb abgießen, um die Schwebteilchen abzufiltern (ggf mehrfach wiederholen)
    • Der Reiniger kann gut in einer Sprühflasche griffbereit zum Einsatz kommen
    • Die Schalenreste in die Biotonne geben
  • Taschenaschenbecher mit Zigarette
    ©VRD - stock.adobe.com

    Zigarettenkippen gehören in den Restmüll

    Wusstest du, dass die Filter von Zigarettenkippen aus Plastik bestehen und hochgiftige Stoffe enthalten? Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation rauchen die Menschen auf der Welt 5,6 Billionen Zigaretten pro Jahr. Das sind 1,5 Milliarden pro Tag. Davon landen nach Schätzungen zwei Drittel auf der Straße oder in der Natur. Laut WHO sind das 340 bis 680 Millionen Kilogramm jährlich. Damit machen Zigarettenkippen den größten Teil des achtlos weggeworfenen wilden Mülls aus.

    Die Technische Universität Berlin zeigte: Eine Kippe verunreinigt innerhalb von 30 Minuten einen Liter Wasser und lässt die darin schwimmenden Kleinstlebewesen sterben. Die im Filter steckenden Giftstoffe wie Schwermetalle, Nikotin und andere Chemikalien lösen sich aus dem Filter. Nikotin ist ein Nervengift. Es sorgt dafür, dass kleine Fische innerhalb kürzester Zeit gelähmt zu Boden sinken und sterben. Größere Fische verschlucken die Filterstummel. Ihr Verdauungstrakt verstopft und sie können mit vollem Magen verhungern. Denn die Plastikteile zersetzen sich nicht und können auch nicht ausgeschieden werden.

    Gelangen Kippen mit dem Biomüll in den Kompost, gehen die enthaltenen Giftstoffe in den Kompost über und landen schließlich auf dem Acker oder im Garten. Dort nehmen Pflanzen die Giftstoffe in ihr Gewerbe auf. In Form von Getreide, Gemüse und Obst landen sie am Ende auf unserem Teller.

    Das Problem ist groß, obwohl es so einfach zu beheben wäre: Zigarettenkippen müssen nicht in die Umwelt geschnippt werden. Ein Taschenaschenbecher oder ein leeres Marmeladenglas am Lieblings-Raucherplatz sind ganz einfach umzusetzende Lösungen. Sind sie voll, leerst du sie in die Restmülltonne. – Mach‘ mit und erzähl es weiter!

  • Laubfegen an der Straße
    ©Stefan Werner - stock.adobe.com

    Herbstlaub ohne Scherben, Plastik und Kippen

    Im November fällt massenweise Laub an. Im Garten schützt es empfindliche Pflanzen wie Rosen vor dem kommenden Winterfrost. Zu einem Haufen an windgeschützter Stelle zusammengefegt dient es Igeln als Winterquartier. Auf Gehwegen und Straßen verwandelt sich feuchtes Laub allerdings schnell in eine rutschige Masse. Deshalb ist es klasse, wenn du als Anwohner*in mithilfst, das Herbstlaub aufzufegen. Du kannst es entweder in deiner Biotonne entsorgen oder es im SWN-Wertstoffzentrum abgeben. Als Neumünsteraner*in ist das für dich kostenlos.

    Damit das Laub optimal verwertet werden kann, darf es keine Fremdstoffe enthalten. Zigarettenkippen, Plastikteile oder Scherben dürfen nicht mit dem Laub in der Biotonne oder auf dem Recyclinghof landen. Stark verunreinigtes Laub aus dem Rinnstein solltest du in die Restmülltonne werfen. Sind es nur wenige Verunreinigungen sammelst du sie einfach heraus. Auf diese Weise hilfst du mit, dass der Kompost als Endprodukt sauber ist. Geprüfter sauberer Kompost verbessert den Gartenboden und ist in der Landwirtschaft ein beliebter Dünger.

  • Tonerkartusche
    Magnascan auf Pixabay

    Tonerkartuschen sammeln für den guten Zweck

    Sammle deine alten Tonerkartuschen, denn in die Restmülltonne gehören die kleinen Farbbehälter nicht! Zum einen sind die enthaltenen Reste giftig, zum anderen lassen sich die Patronen aufbereiten und wiederverwenden. Das spart Rohstoffe und Energie.

    Das SWN-Wertstoffzentrum hat einen Partner, der die Patronen aufbereitet: Über die Stiftung „It’s for Kids“ unterstützen wir dadurch Kinder-Hilfsaktionen. In diesem Fall kommt der Erlös der aufbereiteten Patronen Kindern zugute, die an Kinderdemenz, NCL, erkrankt sind. NCL – Neuronale Ceroid Lipofuszinose ist eine tödlich endende Krankheit, für die es bislang keine Heilung gibt.

    80 % der Druckerpatronen landen bislang im Restmüll. Das sind allein in Deutschland mehr als 80 Millionen Stück jährlich - ein großes Potenzial für die Sammlung leerer Drucker- und Tonerpatronen.
    Hilf mit, etwas für die Betroffenen und für die Umwelt zu tun: Sammel deine leeren Drucker- und Tonerpatronen und gib diese auf dem Recyclinghof in Wittorferfeld ab! Dort stehen gekennzeichnete Sammelboxen.

    Details zur Sammlung:

    • Bitte sammel nur originales und wiederbefüllbares Leergut und keine Nachbauware. Letztere lässt sich nicht wiederbefüllen.
    • Es werden leere Druckerpatronen und Toner von sämtlichen Markenherstellern entgegengenommen: z.B. HP, Brother, Canon, Kyocera, Lexmark
    • Bitte entferne Umkartons, um Platz zu sparen.
    • Bitte keine Resttonerbehälter in diese Sammelboxen geben.

     

    Für mehr Infos zur Stiftung „It’s for Kids“

  • alte Handys
    ©arska n - stock.adobe.com

    Alte Handys in der Schublade?

    Nach neuesten Umfragen von Marktforschungsinstituten liegen in Deutschland rund 200 Millionen Handys in den Schubladen. Das ist ein großes, aber ungenutztes, Rohstofflager. Denn jedes Handy, jedes Tablet, Notebook, Nintendo und jedes andere elektronische Gerät enthält wertvolle Materialien. Im einzelnen Gerät sind es nur kleine Mengen, aber bei Millionen von Handys und Co. macht es eine große Menge aus. Neben Silber, Gold, Kupfer, Platin sind es auch die seltenen Erden, deren Recycling Sinn machen würde. Diese Stoffe werden mit sehr aufwändigen und meistens umweltzerstörerischen Methoden aus dem Boden herausgewaschen. Die Arbeitsschutzstandards in den Abbauländern sind darüber hinaus ebenfalls erschreckend. Würden mehr Handys recycelt, würden weniger Primärrohstoffe benötigt. Die recycelten Stoffe könnten diese zumindest teilweise ersetzen. Handys in der Schublade helfen jedoch nicht dabei, die Recyclingsituation zu verbessern.

    Bring deine alten Handys zum Recyclinghof im SWN-Wertstoffzentrum oder zurück zum Händler. Eine weitere Möglichkeit, die viele Menschen nutzen, ist das Verkaufen noch funktionsfähiger Geräte. Auch das ist sinnvoll. Denn grundsätzlich gilt: Je länger ein elektronisches Gerät benutzt wird, umso besser ist es für die Umwelt. Denk‘ auch einmal darüber nach, ob du den Nutzungszeitraum deines aktuellen Handys verlängern kannst. Jedes weitere Jahr zählt!

  • gespendete Brillen

    Alte Brillen für den guten Zweck spenden

    Wusstest du, dass es sowohl beim SWN-Wertstoffzentrum als auch im SWN-Kundenzentrum eine Sammelstation für alte Brillen gibt? Die gemeinnützige Organsisation brillenweltweit.de bereitet die gespendeten Brillen auf und verschickt diese an Bedürftige in der ganzen Welt. Das ist eine tolle Sache, denn dadurch werden Ressourcen geschont und ungenutzte Brillen bekommen eine zweite Chance, anstatt einfach irgendwo in einer Schulade einzustauben.

    Also, räum' einfach mal deine Schuladen auf und bring deine ausgedienten Brillen zu einer Sammelstation. Wir kümmern uns um den Rest.

  • Reifen auf Straße
    ©Coloures-Pic - stock.adobe.com

    Reifenabrieb ist Mikroplastik pur!

    Wusstet ihr, dass 100.000 Tonnen Reifenabrieb allein in Deutschland jedes Jahr in die Umwelt gelangen? 

    Egal ob Pkw- oder Lkw-Reifen, alle Reifen nutzen mit der Zeit ab. Das kann man mit bloßem Auge sehen, denn das Profil verschwindet allmählich. Dieses Mikroplastik gelangt als Feinstaub in die Luft oder klebt in Form von gröberen Teilchen auf der Straße. Beim nächsten Regen wird es in den Straßengraben gespült. Von dort aus gelangt das Mikroplastik entweder mit dem Regenwasser ungereinigt in kleinere Bäche und somit in den Wasserkreislauf und in die Nahrungskette. ⁣
    Oder das Straßenabwasser wird zu einer Kläranlage geleitet. Hier sammelt sich der Reifenabrieb zusammen mit allen anderen Schadstoffen im Klärschlamm, der dann in einer Abfallbehandlungsanlage entsorgt werden muss.

    Was kann jeder tun? ⁣
    Solange unsere Fahrzeuge auf Reifen fahren, die abnutzen, wird es Reifenabrieb geben, der in die Umwelt gelangt.⁣
    Aber auf die Menge an Reifenabrieb hat jeder Fahrer*in einen großen Einfluss:⁣

    •  Häufiger öffentliche Transportmittel nutzen⁣
    • Zu Fuß gehen⁣
    • Beim Autofahren die Geschwindigkeit reduzieren (je höher die Geschwindigkeit, desto größer der Rollwiderstand und umso stärker nutzen die Reifen ab)⁣
    • Gleichmäßig und vorausschauend fahren (wer die Fahrweise an die Verkehrsverhältnisse anpasst, muss weniger stark bremsen, was Reifenabrieb reduziert)⁣
  • Medikamente

    Medikamente richtig entsorgen

    Unsere große Bitte: Arzneimittelreste niemals in den Ausguss oder die Toilette schütten. Die Wirkstoffe der Altmedikamente können von den Kläranlagen nicht vollständig abgebaut werden. Sie gelangen mit dem geklärten Abwasser wieder in die Natur und schaden so unserer Gesundheit und der Umwelt.

    In Neumünster dürft ihr Arzneimittel wie z.B. angebrochene Flaschen mit Augentropfen, abgelaufene Schmerztabletten oder Tuben mit Salbenresten beim SWN-Wertstoffzentrum und bei der Schadstoffsammelstelle des Technischen Betriebszentrums der Stadt Neumünster (TBZ) abgeben. Auch viele der in Neumünster ansässigen Apotheken haben sich freiwillig bereit erklärt, Altmedikamente ihrer Kunden entgegenzunehmen. Wir kümmern uns dann um eine fach- und umweltgerechte Entsorgung: Diese Stoffe durchlaufen nicht die für Restmüll übliche Sortierung durch unsere Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA). Sie werden direkt der Verbrennung zugeführt.

    In anderen Städten und Gemeinden können alte Medikamente in den Restmüll gegeben werden, der dann unsortiert verbrannt wird.
    Gern könnt ihr die Umkartons vorher entfernen und in die Altpapiertonne geben.

  • Handcreme-Tabs

    DIY Handcreme-Tabs

    Unser Rezept besteht nur aus wenigen Zutaten. Es ist schnell gemacht und ergibt 4 kleine Cremestückchen. Ist übrigens auch eine coole Geschenkidee!

    7 g Bienenwachs
    10 g Kakaobutter
    3 TL (= 20 g) Kokosöl
    20 g Sheabutter
    2-3 Tropfen ätherische Öle als Duft je nach eigenem Belieben

    1. Bienenwachs, Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad erwärmen, bis alles geschmolzen ist.
    2. Den Topf von der Hitze nehmen, Sheabutter dazugeben und ebenfalls schmelzen lassen.
    3. Ätherische Öle hinzugeben.
    4. Mit einem Schneebesen oder Löffel die Masse für einige Minuten gut rühren, bis eine leicht cremige Konsistenz entsteht.
    5. Die Masse in die Eiswürfelform gießen. Du kannst auch eine leere Pralinenform nehmen.
    6. Im Kühlschrank 2-3 Stunden festwerden lassen.
    7. Anschließend aus der Form nehmen und kühl aufbewahren.

    Diese selbstgemachten Handcreme-Tabs lassen sich unkompliziert im Kühlschrank lagern und bei Bedarf in einer kleinen (wiederverwendbaren) Dose in der Handtasche verstauen. Diese Creme ist recht fettig, dafür pflegt sie raue, rissige Winterhaut sehr gut. Vielleicht reicht es, wenn du nur die Handrücken eincremest und die Innenfläche frei lässt.

  • Blaue Tonne

    Was gehört nicht ins Altpapier?

    Weißt du gut Bescheid? Eigentlich ist es doch ganz einfach zu erkennen, was Papier ist und in die Papiertonne gehört, oder?

    Der Teufel steckt wie so oft im Detail. Grundsätzlich gilt, dass schmutziges Papier in den Restmüll gehört, damit die Gesundheit der Mitarbeiter bei der Verarbeitung nicht durch Bakterien und Schimmelpilze gefährdet wird. Auch Spezialpapiere wie Thermopapier und gegen Feuchtigkeit imprägniertes Material können nicht recycelt werden.

    Und was ist mit Tapetenresten? Hier gehören alle Sorten in den Restmüll, egal ob Vinyl-Tapete oder die gute alte Rauhfaser. Tapete ist nassfest, also nicht wasserlöslich. Altpapier wird mit Wasser zu einem Faserbrei eingeweicht, aus dem dann wieder Papier entstehen kann. Tapete löst sich aber nicht auf, darum kann aus solchen Resten auch kein Recyclingpapier gewonnen werden.

  • Blaue Tonne mit Kassenzettel

    Warum sind manche Kassenzettel blau?

    Die meisten Kassenbons bestehen aus Thermopapier, dass mit Bisphenol-A beschichtet ist. Dieser Stoff gilt als gesundheitlich bedenklich und sollte nicht in die Umwelt gelangen. Achte also auch darauf, dass du das Anfassen solcher Kassenzettel eher vermeidest, denn der Stoff kann über die Haut in deinen Körper gelangen.

    Wenn möglich, verzichte auf das Ausdrucken des Kassenbons, wenn du ihn nicht für deine Unterlagen benötigst. Inzwischen haben einige Kassenhersteller auf blaue Kassenbons umgestellt – diese Papiervariante kommt ohne chemische Entwickler aus, ist gesundheitlich unbedenklich und darf über die Papiertonne entsorgt werden.

  • Altglas

    Glasmüll entsorgen

    Welche Unterschiede gibt es bei Glas?
    Glasflaschen, Glasbehälter von Lebensmittelverpackungen, Medikamenten und Kosmetika bringst du am besten zum Glascontainer. Aus gut sortiertem Altglas kann wieder neues Glas ohne Qualitätsverluste hergestellt werden – und das beliebig oft. Dafür ist die getrennte Sammlung der Farben und Glasarten wichtig. Dieser Recyclingprozess spart Energie und Rohstoffe und schont die Umwelt.

    Aber Glas ist nicht gleich Glas. Manche Glasorten haben eine andere Zusammensetzung und schmelzen bei anderen Temperaturen.
    Sie gehören darum nicht in den Glascontainer sondern in den Restmüll:

    •    Fensterglas
    •    normale Trinkgläser/Weingläser
    •    Vasen, Aschenbecher
    •    Ofenfeste Glasformen
    •    Spiegel
    •    Glühlampen
    •    Porzellan
    •    Keramik

    Und was ist mit den Deckeln von Glasbehältern und Flaschen? Bitte vorher abschrauben und in den gelben Sack geben. Nur das Glas gehört in die Glascontainer, nach Farben sortiert. Das macht das Wiederverwenden von Altglas einfacher, auch wenn die Aufbereitungsanlagen Kunststoff- und Metalldeckel aussortieren können.

  • Deocreme

    DIY Deocreme

    Ein gutes Deo soll dich davor bewahren, unangenehm zu riechen. Der Geruch entsteht durch Bakterien auf der Haut, die deinen Schweiß zersetzen. Das alte Hausmittel Natron ist basisch und hindert dadurch die Bakterien am Wachsen. Salbei riecht zwar etwas nach Hustenmedizin, wirkt aber ebenfalls antibakteriell. Keine Sorge, der Durft verfliegt schnell. Hier ist unser Lieblingsrezept gegen Schweißgeruch – eine Deocreme aus wenigen Zutaten, die zuverlässig wirkt.

    25 g Kokosöl
    17 g Sheabutter
    75 g Natron
    25 g Speisestärke
    5 Tr. Salbei (ätherisches Öl)
    ggf. Limette (ätherisches Öl)

    1. Kokosöl und Sheabutter schmelzen.
    2. Natron und Speisestärke mischen und unter die flüssigen Öle mischen.
    3. Ätherische Öle dazugeben.
    4. In ein Gläschen abfüllen.
    4. Aushärten lassen (1-2 Tage).

    Anwendung:
    Jeweils eine erbsengroße Portion in die Achsel reiben.

  • Leuchtmittel

    Glühlampen & Co. entsorgen

    Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Typen von Leuchtmitteln. Und irgendwann sind auch die besten mal kaputt – aber wohin damit? Hier musst du gut aufpassen, denn es gibt Unterschiede:
    Herkömmliche Glühlampen sind unbedenklich und gehören in den Restmüll.

    Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren enthalten Quecksilber. Da dies gesundheitsgefährdende Dämpfe absondern kann, müssen solche Leuchtmittel separat gesammelt und fachgerecht entsorgt werden. Viele Elektrofachgeschäfte oder Drogeriemärkte bieten hierfür Sammelboxen an. Auch der Recyclinghof hat eine gesonderte Sammelbox.

    Halogen-Glühlampen enthalten kein Quecksilber, nur einen verschwindend geringen Anteil Halogenwasserstoff, der als ungefährlich eingestuft wird. Sie gehören in die Restmülltonne.
    LED werden als Elektronikschrott eingestuft und müssen auf dem Recyclinghof oder in Sammelboxen der Elektronikfachgeschäfte abgegeben werden.

    Hättest du es gewusst? Gerade bei Energiesparlampen ist die richtige Entsorgung wichtig wegen des Quecksilberanteils!

  • Batterien und Akkus

    Wohin mit Batterien und Akkus?

    Achtung: Alle Batterien und Akkus gehören in die Gruppe der Schadstoffe und müssen gesondert abgegeben werden. Für Haushaltsmengen stehen oftmals im Fachhandel oder in Drogeriemärkten kleine Sammelbehälter zur Verfügung.
    Auch Spielzeuge und Geräte mit festverbauten Akkus müssen getrennt entsorgt werden.

    Im Restmüll besteht durch Batterien und Akkus eine Brandgefahr. Das Fließband der Sortieranlagen in der MBA ist mit speziellen Wärmebildkameras ausgestattet, um mögliche Hitzepunkte schnell zu orten. Nahezu täglich kommt es in unserer Anlage zu einem solchen Alarm! 

    Hilf uns, indem du Batterien und Akkus immer in die dafür vorgesehenen Behälter gibst. Unser Personal ist dir bei der Sortierung gern behilflich.

  • Gelbe Tonne

    Was gehört in den gelben Sack?

    In den gelben Sack gehört alles, was einmal Verpackung war, entleert und voneinander getrennt! Also bitte Deckel abschrauben vom Tetrapack, Aludeckel vom Joghurtbecher abreißen, nichts ineinander stopfen. Ein Ausspülen ist nicht nötig, aber leer müssen die Verpackungen sein.

    Ausnahme: Verpackungen aus Glas und Papier. Dafür gibt es die Glascontainer und die Papiertonne.

    Manche Menschen meinen, dass der gelbe Sack generell zum Sammeln für alle Kunststoffe gedacht ist. Das stimmt nicht! Nur Verpackungen aus Kunststoffen oder Metall gehören in den gelben Sack. Was keine Verpackung war, gehört auch nicht in den gelben Sack. Also wirf deine alte Zahnbürste, ausgedientes Spielzeug oder Haushaltsgegenstände in die Restmülltonne!

  • Zahnpulver

    DIY Zahnpasta

    Tägliches Zähneputzen ist ein Muss. Durch die Putzbewegungen werden die Zähne gereinigt. Zahnpasta unterstützt diesen Effekt. Unser Lieblingsrezept für eine verpackungsfreie Alternative zu herkömmlicher Zahnpasta besteht aus Schlemmkreide, die ein bisschen wie Schmirgel wirkt, und Birkenzucker Xylit. Das kennst du bestimmt aus zuckerfreien Kaugummis und Bonbons. Xylit schmeckt zwar süß, hat aber die Eigenschaft, Karies zu verhindern – ist also genau richtig für die Zahnpflege. Für einen frischen Geschmack nehmen wir noch etwas Pfefferminze.

    3 Zutaten und super saubere Zähne! Probier es einfach mal aus!  


    2 EL Schlemmkreide
    2 EL Xylit (Birkenzucker)
    3 Tropfen Pfefferminzöl

    Alle Zutaten direkt in ein kleines Glas geben und gut schütteln – FERTIG!


    Anwendung:
    Mit der Zahnbürste etwas Pulver aufnehmen und wie gewohnt putzen.

    Es gibt viele andere Rezepte für die Zahnpflege. Du kannst z.B. auch nur mit Natron putzen. Das schmeckt zwar am Anfang recht salzig, aber reinigt einwandfrei.

  • Elektroschrott in Gitterboxen
    Gabriel Cassan

    Elektro- und Elektronikschrott

    Die Lebensdauer und Aktualität von elektronischen Geräten werden immer kürzer. Dies führt dazu, dass der Elektro- und Elektronikschrott unter allen Abfällen am stärksten anwächst. Pro Jahr fallen in Deutschland knapp 1,8 Millionen Gewichtstonnen Elektroaltgeräte an. Diese enthalten neben wertvollen Rohstoffen auch viele Schwermetalle, Flammschutzmittel und weitere giftige Substanzen, die nicht in die Umwelt gelangen dürfen. Dies gilt insbesondere für das Spezialglas von Computer- und Fernsehbildschirmen und für das in alten Kühlgeräten enthaltene Kühlmittel (FCKW), das die Ozonschicht unserer Atmosphäre zerstört.

    Die am Recyclinghof des SWN-Wertstoffzentrums angenommenen Elektroaltgeräte, egal ob elektrische Zahnbürste, Handy, Fernsehgerät oder Gefriertruhe, werden von den dafür zugelassenen Unternehmen fachgerecht entsorgt. Dabei wird, wie gesetzlich vorgeschrieben, zuerst geprüft, ob eine Wiederverwendung möglich ist. Bei defekten Geräten werden die Rohstoffe, in erster Linie Edelmetalle und bestimmte Kunststoffe, wiederverwertet und die Schadstoffe umweltgerecht abgetrennt und entsorgt. Gleiches gilt für die im Technischen Betriebszentrum (Niebüller Straße) und an den anderen städtischen Sammelplätzen angenommenen Elektroaltgeräte. Die Annahme der Altgeräte ist auch an all diesen Sammelstellen kostenlos.

    Schwere Weißgeräte, wie Waschmaschinen, Spülmaschinen, Kühlschränke und Herde werden darüber hinaus kostenlos im Rahmen der Sperrmüllsammlungen vom TBZ abgeholt.

  • Schadstoffe im alten Schrank
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    Schadstoffe richtig entsorgen

    Wohin mit Farb- und Lackresten, mit lösungsmittelhaltigen Flüssigkeiten, in denen Pinsel ausgewaschen wurden, mit kaputten Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen? Alle diese Abfälle enthalten giftige, unsere Umwelt gefährdende Inhaltstoffe. Sie dürfen deshalb nicht im Abguss, im gelben Sack oder in der Restmülltonne landen. Eine umweltgerechte, vom Hausmüll getrennte Entsorgung ist zu unserem eigenen Wohl unbedingt erforderlich.

    Schadstoff-Annahmestellen:

    In Neumünster ist die Schadstoffentsorgung für Privatleute einfach und zudem kostenlos: Das SWN-Wertstoffzentrum (Wittorferfeld) und das Technische Betriebszentrum der Stadt Neumünster (TBZ) in der Niebüller Straße nehmen diese Problemabfälle entgegen.

    Sondermüll-Verbrennungsanlage in Brunsbüttel:

    Im Auftrag der Stadt kümmert sich die Sonderabfall und Transport GmbH & Co KG aus Hamburg um die weitere umweltgerechte Behandlung der Neumünsteraner Schadstoffe. Nach einer Sortierung werden die meisten Stoffe in speziell dafür zugelassenen Anlagen verbrannt. In Schleswig-Holstein übernimmt die Sondermüll-Verbrennungsanlage (SAVA) in Brunsbüttel die thermische Beseitigung von Schadstoffen. Einzelne giftige Substanzen wie Entwicklerflüssigkeiten aus Fotolaboren, erhalten eine gesonderte Behandlung. Sie werden verdampft. Übrig bleibt das enthaltene wertvolle Silber, das wieder verwertet werden kann.

  • Altöl richtig entsorgen
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    Altöl richtig entsorgen

    Schon kleine Mengen Altöl können Gewässer und Boden verschmutzen. Ein Liter Altöl kann eine Million Liter Trinkwasser verseuchen. Mineralöl ist in hohem Maße für Menschen und Tiere giftig.

    Was tun, wenn Altöl anfällt:

    Altöl, das im Haushalt anfällt, muss in einem fest verschließbaren Gefäß gesammelt und umweltgerecht entsorgt werden. Altöl kann kostenlos dort abgegeben werden, wo das Mineralöl ursprünglich erworben wurde. Handelte es sich um einen Kauf über einen Versandhandel im Internet, so muss auch der Händler angeben, wo das Altöl entsorgt werden kann. Eine weitere Möglichkeit ist die Entsorgung über die kommunale Schadstoffsammlung. In vielen Gemeinden gibt es sogenannte Schadstoffmobile, an denen alle im Haushalt anfallenden giftigen Stoffe kostenlos abgegeben werden können. In Neumünster nehmen das Technische Betriebszentrum (TBZ) in der Niebüller Straße und der Recyclinghof im SWN-Wertstoffzentrum Altölmengen bis 5 Liter kostenlos entgegen. Ist die Menge größer, fällt ein Entsorgungspreis an.

    Was mit dem gesammelten Altöl passiert:

    Das Altöl wird in speziellen Raffinerie-Anlagen gereinigt und zu Basisöl aufbereitet. Daraus können dann wieder Schmieröle für Motoren und Getriebe hergestellt werden. So werden die Erdölreserven auf der Erde geschont und die Freisetzung von Kohlenstoffdioxid reduziert sich um rund 60 %. Aber damit das Verfahren funktioniert, ist es wichtig, dass das Altöl nicht mit anderen Flüssigkeiten vermischt wurde.

    Wichtig:

    Altöl ist giftig. Wenn dein Auto Öl verliert, dann schadet das nicht nur deinem Geldbeutel, weil du häufig Öl nachfüllen musst. Es ist auch schlecht für die Umwelt, weil das Grundwasser und der Boden verunreinigt werden.
    Kfz-Werkstätten haben sehr gute Auffangvorkehrungen für Altöl, das beim Ölwechsel anfällt. Wer den Ölwechsel in einer Werkstatt machen lässt, braucht sich nicht um die Altöl-Entsorgung zu kümmern. Das macht die Werkstatt.

  • Mineralische Dämmwolle entsorgen

    Faser-Dämmstoffe wie Stein- und Glaswolle sind beliebte Dämmmaterialien, weil sie hitzebeständig sind und nicht von Schimmelpilzen befallen werden. Leider haben Glas- und Steinwolle, die vor 1995 produziert wurden, einen großen Nachteil: Ihre Fasern zerbrechen in feinste, nicht sichtbare Nadeln, die beim Einatmen tief in die Lunge eindringen und Krebs verursachen können.

    Was tun, wenn Dämmwolle anfällt:

    Dämmwolle, die bei der Sanierung oder dem Abriss eines Gebäudes anfällt, sollte angefeuchtet und von Fachleuten unter Benutzung von Atemschutz entfernt werden. Nur wenn sicher ist, dass die Dämmwolle jüngeren Datums ist und aus ungefährlichen Fasern besteht, kann auf Atemschutzmasken verzichtet werden.
    Sowohl jüngeres als auch altes Dämmmaterial muss getrennt gesammelt und in luftdichte Säcke verpackt werden, bevor es transportiert wird.
    In Neumünster nehmen das Technische Betriebszentrum (TBZ) in der Niebüller Straße und der Recyclinghof im SWN-Wertstoffzentrum Dämmwolle an.

    Was mit der gesammelten Dämmwolle passiert:

    Dämmwolle wird in speziellen Deponien entsorgt. Das Material wird verpackt eingebaut und mit Erde abgedeckt, so dass keine Fasern freigesetzt werden.

    Wichtig:

    Weder alte noch neue Dämmwolle gehört in die Restmülltonne. Das Material muss getrennt gesammelt und in luftdichte Säcke verpackt werden, bevor es entsorgt wird.

    Die Entsorgung ist kostenpflichtig. Es gilt ein Kubikmeterpreis. Die aktuelle Preisliste des Interkommunalen Recyclinghofes im SWN-Wertstoffzentrum findest du hier.