Bestes für den Boden: Kompost und Co.

Alles entsorgt und nun leer nach Hause fahren? Nutzen Sie doch die Gelegenheit, auf der Rückfahrt Ihren leeren Anhänger gleich mit den passenden Gartenbauprodukten zu beladen. Bei uns können Sie verschiedene Kompost- und Mulchmaterialien kaufen.

Entgelte für Holsteiner Gartenbauprodukte (gültig ab 01.03.2016)NettopreisBruttopreis
Holsteiner Gütekompost für einen besseren Boden
RAL GZ-Kompost1 grob, Körnung 0-25 mm9,35 €/m³10,00 €/m³
RAL GZ-Kompost fein, Körnung 0-15 mm14,02 €/m³15,00 €/m³
Bio-Kompost fein (40 Liter Sack)2,80 €/Sack3,00 €/Sack
Bio-Blumenerde (40 Liter Sack)2,94 €/Sack3,50 €/Sack
Rhododendronerde (40 Liter Sack)3,36 €/Sack4,00 €/Sack
Holsteiner Mulchmaterial
Hackschnitzel (Fichte, ohne Rinde)31,93 €/m³38,00 €/m³
Rindenmulch (Fichte) grob, Körnung 20-40 mm29,91 €/m³32,00 €/m³
Rindenmulch (Fichte) fein, Körnung 0-20 mm29,91 €/m³32,00 €/m³
Rindenmulch (Fichte) fein (70 Liter Sack)4,58 €/Sack4,90 €/Sack
Holsteiner Substrate
Oberboden natur, gesiebt, Körnung 0-20 mm15,97 €/m³19,00 €/m³
Holsteiner Gartenerde keimfrei (RAL GZ-Kompost 0-20 mm mit 25 % Kies)17,65 €/m³21,00 €/m³
Kies8,40 €/m³10,00 €/m³
Service
Kompostleersack, Kunststoffgewebe (80 Liter)0,84 €/Sack1,00 €/Sack

1  RAl-GZ= Gütezeichen zertifiziert von der Bundesgütegemeinschaft Kompost

Wir helfen Ihnen beim Beladen

Gern nehmen wir Ihnen das Beladen ab. Unsere Mitarbeiter beladen Ihre Anhänger mit dem Radlader. So sparen Sie sich Ihre Kräfte für das Abladen.
Bitte beachten Sie dabei, dass Sie für das Einhalten des zulässigen Gesamtgesichts Ihres Fahrzeugs und der Sicherung Ihrer Ladung verantwortlich sind. Zur Kontrolle steht Ihnen unsere Fahrzeugwaage zur Verfügung.

Holsteiner Gütekompost

Die ersten 100 Liter grober Kompost sind im SWN-Wertstoffzentrum kostenlos. Darüber hinaus sind 100 Liter Kompost für 1,- € erhältlich. Der grobe Kompost kostet somit 9 €/m³. Oder Sie entscheiden sich für eine feine Körnung zum Preis von 15 €/m³.

Bio-Garten-Turbo

Wenn Sie genauer wissen möchten, wie Sie unseren Gütekompost in Ihrem Garten einsetzen können, finden Sie hier viele Tipps und Infos zu unserem "Bio-Garten-Turbo".

Kompost ist ein natürlicher Dünger und Bodenverbesserer. Er wird von Gartenbesitzern und Landwirten gleichermaßen geschätzt. Denn er lockert den Boden, fördert das Bodenleben, düngt die Pflanzen und speichert Wasser.

Das sollten Sie wissen: Kompost ist keine Muttererde. Deshalb nie direkt in den Kompost hineinpflanzen, sondern den Kompost auf der Fläche verteilen.

Legen Sie einen neuen Garten auf nährstoffarmem Boden an, so verteilen Sie auf sandigen Böden bis zu 25 Liter Kompost pro Quadratmeter (auf lehmigen Böden bis zu 35 Liter pro Quadratmeter). Arbeiten Sie den Kompost in die oberen 20 bis 30 Zentimeter des Bodens ein.

Pflegen Sie einen bestehenden Garten, so düngen Sie alle drei Jahre mit Kompost. Der Kompost wird in der angegebenen Menge auf den Boden aufgebracht. Er wird nicht eingearbeitet. Eine Ergänzungsdüngung mit Stickstoff ist bei Bedarf möglich.

(übernommen aus "Anwendungsempfehlung Kompost im Hobbygarten" der Bundesgütegemeinschaft Kompost (BGK), Köln)

PflanzenKompostmengeBemerkung
Zierbeete8 - 15 l/m2Je nach Pflanzenbedarf Stickbedarf Stickstoffdüngung ergänzen
Rasen4 - 8 l/m2Feinkörniger Kompost für Rasenflächen
Gehölze, Sträucher, Stauden3 - 5 l/m2Je nach Pflanzenbedarf Stickstoffdüngung ergänzen - Achtung: kein Kompost für Pflanzen saurer Standorte (z. B. Rhododendron)
Stark zehrende Gemüsesorten: Tomaten, Sellerie, Mais, Wirsing, Kohlrabi, Brokkoli, Porree3 l/m215 - 30 g Stickstoff pro Quadratmeter
15 - 30 g Kaliumoxid pro Quadratmeter
Mittel zehrende Gemüsesorten: Gurken, Rettich, Möhren, Zucchini, Kartoffeln, Rhabarber2 l/m210 - 20 g Stickstoffoxid pro Quadratmeter
10 - 15 g Kaliumoxid pro Quadratmeter
Schwach zehrende Gemüsesorten: Rote Beete, Bohnen, Spinat, Salat, Radieschen, Erbsen, Paprika, Obst-Sträucher, Spargel1 l/m25 - 15 g Stickstoff pro Quadratmeter
3 - 10 g Kaliumoxid pro Quadratmeter

Die regelmäßigen Kompostanalysen bestätigen, dass unser Kompost keine keimfähigen Saaten und auch keine Erreger von Pflanzenkrankheiten enthält. Häufig beobachten Kompostnutzer, dass nicht nur ihre Nutz- und Zierpflanzen ordentlich zu sprießen beginnen, sondern auch die Wild- oder Unkräuter. Dieses Phänomen lässt sich folgendermaßen erklären: In jedem Boden schlummern Unkrautsamen. Bekommt der Boden nun einen Nährstoffschub, entfacht der plötzlich gesteigerte Nährstoffgehalt auch das Wachstum der Saat von Vogelmiere und Co.

So verhindern Sie das massenweise Keimen von Wildkäutern in Ihren Beeten: Arbeiten Sie den Kompost nicht ein, sondern verteilen Sie ihn gleichmäßig in einer dünnen Schicht auf dem Boden. Dabei entspricht 1 mm Auflagenhöhe einem Liter Kompost pro Quadratmeter.

Häufig haben unsere Gartenböden keinen Stickstoffmangel. Es empfiehlt sich, eine Bodenprobe zu nehmen und diese analysieren zu lassen. Sollte dann doch eine Ergänzungsdüngung nötig sein, werden 10 g Stickstoff pro Quadratmeter mit der Gabe von 80 g Hornmehl erreicht. Natürlicher ist der Anbau von Leguminosen; Pflanzen, die Luftstickstoff binden können. Hierzu gehören Lupinen und Erbsen. Diese Zwischenbegrünung wird einfach untergegraben und erspart so die Stickstoffdüngung für die nächsten beiden Kulturen.