Häufig gestellte Fragen

Im Folgenden finden Sie die am häufigsten gestellten Fragen mit den dazugehörigen Antworten.
Sollte Ihre Frage nicht mit dabei sein, kontaktieren Sie uns gern telefonisch (04321 202-188) oder per E-Mail.

SWN-Verkehr

Ja, wir bieten personengebundene Wochen- und Monatskarten an, diese erhalten Sie an den üblichen Verkaufsstellen. Sofern Sie ein Jahresabo abschließen möchten, wenden Sie sich bitte  an das DB-Reisezentrum im Neumünsteraner Hauptbahnhof.

Ja, Zeitkarten für Erwachsene sind übertragbar. Die Zeitkarten für Schüler und Auszubildende sind aufgrund der Ermäßigung personengebunden.

Jeder Fahrgast kann drei Kinder bis einschließlich 5 Jahre unentgeltlich mitnehmen. Alle anderen Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden zum Kinderfahrpreis befördert.

Das Fundbüro der SWN Verkehr GmbH befindet sich im Betriebshof, Rendsburger Straße 87, 24534 Neumünster, Telefon 04321 202-122.

SWN-Wasser und SWN-Energie

Das Trinkwasser unterliegt strengen Kontrollen. Nach der Trinkwasserverordnung sind Grenz- und Richtwerte für Wasserinhaltsstoffe festgelegt. Die untersuchten und ermittelten Werte liegen weit unter den vom Gesetzgeber vorgegebenen Werten. Das Wasser der SWN ist von hervorragender Qualität und nicht gechlort. Es kann bedenkenlos direkt aus der Leitung getrunken und zur Herstellung von Babynahrung verwendet werden.
Genaue Informationen zu den Messwerten sowie Angaben zum Härtegrad finden Sie hier.

Der SWN-Entstördienst ist rund um die Uhr besetzt, Sie erreichen ihn telefonisch unter
04321 202-303.

Erdgas ist ungiftig und geruchslos. Zur Wahrnehmung wird es mit einem ganz eigentümlichen Geruchsstoff versehen. Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie auch dann eine Meldung machen, wenn der Geruch nur schwach wahrnehmbar ist, oder wenn Sie ihn auf der Straße bemerken.

Erdgas ist sicher. Sämtliche Einrichtungen vom Netz bis zum Haupthahn werden regelmäßig von SWN überprüft. Für Ihre Gasgeräte ist der Fachmann eines Installateurbetriebes zuständig.

Verhalten bei Gasgeruch
Falls Sie den typischen Gasgeruch riechen, befolgen Sie bitte diese Schritte:

  • Fenster und Türen öffnen
  • Offenes Feuer vermeiden
  • keine elektrischen Einrichtungen betätigen (Telefon, Handy, Klingel, Schalter)
  • Haupthahn schließen
  • Haus verlassen
  • Störung bei SWN melden (außerhalb der Wohnung oder des Hauses telefonieren)

Faltblatt „Gas-Geruch, der Sie beschützt!“
Es riecht nach Gas – jetzt ganz schnell und richtig handeln! In dem Faltblatt über das neue Odoriermittel Gasodor S-Free werden Verhaltensregeln bei Gefahr aufgezeigt. Es enthält auch eine Probe des innovativen Warngeruchs. So können Sie sicher sein, dass Sie diesen Geruch gleich erkennen, sollte er Ihnen begegnen. Wenn Sie dieses Faltblatt bestellen möchten, schreiben Sie uns bitte eine kurze Mail mit dem Betreff "Info-Flyer Gas-Geruch" und Ihrer vollständigen Adresse an marketing@swn.net.

Ein Netzbetreiber ist gesetzlich für den ordnungsgemäßen Betrieb des Strom- und Gasnetzes verantwortlich. Die Netzbetreiber stellen den Energieversorgern ihre Netze zur Verfügung, damit diese die Endverbraucher mit Strom und Gas beliefern können.
Das Durchleiten von Strom und Gas stellt eine Dienstleistung dar, für die der Netzbetreiber Netznutzungsentgelte erhebt. Die Höhe der Entgelte wird in Deutschland durch die Bundesnetzagentur festgelegt.
Eigentümer und somit Netzbetreiber des Strom- und Gasnetzes in und um Neumünster ist die Schleswig-Holstein Netz AG.

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen ist eine deutsche Bundesbehörde. Ihre Aufgabe ist die Kontrolle der Netzbetreiber und die Wettbewerbsförderung innerhalb der deutschen Netzmärkte.

Die Beschaffung der Messwerte liegt in der Verantwortung des Netzbetreibers.
Betrachtet man das Beispiel Neumünster, ist die Schleswig-Holstein Netz AG federführend für die Ablesung der Strom- und Gaszähler verantwortlich. Die Zuständigkeit für die Ablesung der Wärme- und Wasserzähler liegt weiterhin bei SWN.

Daher erfolgt die Ablesung folgendermaßen: Die Schleswig-Holstein Netz AG verschickt für die Strom- und Gasablesung Ablesekarten, SWN lässt durch den Dienstleister U-Serv die Ablesung für Wasser und Wärme vornehmen.

Die Ablesegebiete werden vom Netzbetreiber festgelegt. Die Einteilung hat einen organisatorischen Hintergrund und ermöglicht es, Informationen darüber zu geben wann in welchem Gebiet die Ablesung erfolgt.

Beim Strompreis wird zwischen zwei grundlegenden Bestandteilen unterschieden, dem Grund- und dem Arbeitspreis. Der Grundpreis ist die verbrauchsunabhängige Komponente (Zählergrundgebühr), wohingegen der Arbeitspreis die verbrauchsabhängige Komponente ist (Preis je Kilowattstunde).
Genaue Informationen zu unserem den einzelnen Preisbestandteilen finden Sie hier.

Der Start- und Endzeitpunkt des Abrechnungszeitraums ist vom Tag der Ablesung der/des Zähler/s abhängig. Der alte Zeitraum endet mit der Ablesung und der neue beginnt am Folgetag der Ablesung.

Der Zahlungszeitraum beginnt und endet jeweils am Tag der Rechnungsstellung. Hierfür werden neben den Zählerständen noch einige andere Abrechnungsdaten (z.B. beim Medium Gas der Brennwert) benötigt. Erst wenn alle Daten vorliegen ist eine Rechnungsstellung möglich. Folglich ist der Zahlungszeitraum nicht parallel zum Abrechnungszeitraum.

Ein Faltblatt des DVGW Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. erklärt detailliert die Gasabrechnung für Privathaushalte. Dabei werden Begriffe wie Umrechnungsfaktor, thermische Energie, Zustandszahl oder Brennwert erläutert. Das Faltblatt können Sie hier öffnen.

Der Brennwert ist die Wärmemenge, die bei der Verbrennung des Gases freigesetzt wird. Dieser wird in kWh/m³ (Kilowattstunde/Kubikmeter) ausgedrückt. Der Wert hängt von der Zusammensetzung des Gases ab.
Da der tatsächliche Brennwert immer von dem Normzustand abweicht, wird der Unterschied über einen Korrekturfaktor ausgeglichen. Dieser Faktor ist die Zustandszahl.
Brennwert und Zustandszahl sind für die Abrechnung erforderlich, um den Zählerstand, der in m³ angegeben wird, in die abzurechnenden kWh umzurechnen. Beide Werte werden vom Netzbetreiber zur Verfügung gestellt. Die Umrechnung erfolgt anhand dieser Formel:

kWh = m³ * Brennwert * Zustandszahl

Die dazugehörigen Werte, finden Sie auf Ihrer Verbrauchsabrechnung.

Je nach Größe und Alter des Gerätes liegt der Energieverbrauch zwischen 0,4 und 1,2 kWh in 24 Stunden. Wir leihen Ihnen gerne kostenlos ein Strommessgerät und Sie kontrollieren den Energieverbrauch Ihres Kühlgerätes.

Eine An- und/oder Abmeldung ist bei jedem Umzug erforderlich. Sie haben die Möglichkeit, uns diesen schriftlich (Brief, Fax, E-Mail), telefonisch oder persönlich mitzuteilen.

Für die schriftliche Mitteilung können Sie gerne unsere An- und Abmeldebögen nutzen.

Wichtig sind vor allem die am Tag der Schlüsselübergabe festgestellten Zählerstände. Ohne diese ist die Ummeldung sowie die damit verbundene Rechnungsstellung nicht problemlos möglich.
Zudem werden Informationen über die Warmwasserbereitung, die Wohnfläche, die Anzahl der einziehenden Personen, die Vor- bzw. Nachmieter (falls nicht bekannt Angaben des Eigentümers) benötigt. Im Falle eines Auszugs brauchen wir ebenfalls Ihre neue Anschrift.
Eine fristgerechte Meldung beugt einer internen Einigung zwischen Ihnen und dem Vor- oder Nachmieter bei einer Verschiebung der Rechnungsstellung vor.

Als Abschlag wird der monatlich zu zahlende Betrag bezeichnet. Die Höhe des Abschlags richtet sich nach dem zu erwartenden Jahresverbrauch. Dieser Prognose liegt entweder der Verbrauch der letzten Jahresabrechnung oder eine Schätzung zugrunde.

Die Schätzung wird anhand der Wohnfläche oder der Anzahl der einziehenden Personen vorgenommen.

Im 12. Monat erfolgt die Jahresabrechnung. In ihr werden die gezahlten Abschläge mit dem tatsächlichen Preis des Jahresverbrauches verrechnet und die Differenz als Nachzahlung in Rechnung gestellt oder erstattet.

Damit für den Kunden keine Doppelbelastung entsteht, werden somit nur elf Abschläge gefordert.

Der Abschlag ist immer zum 3. eines Monats fällig, dies ist für alle Kunden identisch.
Systembedingt ist eine Änderung der Fälligkeit, zum Beispiel auf den 15., nicht möglich.

Ja, es ist möglich, die Abschlagshöhe zu ändern. Dies können Sie gerne schriftlich (Brief, Fax, E-Mail), telefonisch oder persönlich mitteilen. Wenn Sie in unserem Online-Portal registriert sind, können Sie die Änderung dort vornehmen.

Generell ist eine Reduzierung von bis zu 10 % möglich. Für jede weitere Anpassung oder eine Überprüfung der Teilbeträge werden aktuell abgelesene Zählerstände benötigt.

Durch die Umstellung auf das neue SEPA-Mandat ist eine telefonische Erteilung einer Einzugsermächtigung nicht mehr möglich. Dieses bedarf nun der Schriftform entweder als Brief, per Fax oder per E-Mail. Unser SEPA-Mandat finden Sie hier.

Ihre Zählernummer finden Sie auf Ihrem Zähler oder auf Ihrer Strom- bzw. Erdgasrechnung.

SWN-Kundenservice
Bei Fragen oder Beschwerden im Zusammenhang mit unserem Unternehmen oder Ihrer Energielieferung wenden Sie sich bitte an unseren SWN-Kundenservice.

  • Persönlich: SWN-Kundenzentrum am Kuhberg 35-37
    (Montag bis Donnerstag 8 - 18 Uhr, Freitag 8 - 16 Uhr)
  • Per Post: SWN Stadtwerke Neumünster GmbH, Vertrieb, Bismarckstraße 51, 24534 Neumünster
  • Per Telefon: 04321 / 202-188
  • Per E-Mail: beschwerde@swn.net

Schlichtungsstelle Energie
Zur Beilegung von Streitigkeiten kann ein Schlichtungsverfahren bei der Schlichtungsstelle Energie e.V. beantragt werden. Voraussetzung dafür ist, dass der SWN-Kundenservice angerufen wurde und keine beidseitig zufriedenstellende Lösung gefunden wurde.

Schlichtungsstelle Energie e.V.
Friedrichstraße 133
10117 Berlin

Telefon: 030 2757240-0
Telefax: 030 2757249-69

Internet: www.schlichtungsstelle-energie.de
E-Mail: info@schlichtungsstelle-energie.de

Verbraucherservice Bundesnetzagentur
Der Verbraucherservice der Bundesnetzagentur für den Bereich Elektrizität und Gas stellt Ihnen Informationen über das geltende Recht, Ihre Rechte als Haushaltskunde und über Streitbeilegungsverfahren für die Bereiche Elektrizität und Gas zur Verfügung und ist unter folgenden Kontaktdaten erreichbar:

Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post, Eisenbahnen
Verbraucherservice
Postfach 8001
53105 Bonn

Telefon: Mo.–Fr. von 09:00–15:00 Uhr 030 22480-500 oder 01805 101000
Bundesweites Infotelefon (Festnetzpreis 14 ct/min; Mobilfunkpreise maximal 42 ct/min)
Telefax: 030 22480-323
E-Mail: verbraucherservice-energie@bnetza.de

Fernwärmeumstellung

Ihrer SWN-Verbrauchsabrechnung können Sie entnehmen, ob Sie mit Dampf oder Heizwasser versorgt werden. Der Wärmebedarf wird bei Kunden, die mit Dampf versorgt werden, in "t" (Tonnen Dampf) abgerechnet. Bei Kunden, die hingegen mit Heizwasser versorgt werden, erfolgt die Abrechnung des Wärmebedarfes in "MWh" (Mega Watt Stunden).

SWN wird in den nächsten Jahren das Dampfnetz in Neumünster zur Versorgung von Fernwärme nach und nach auf Heizwasser umstellen.

Somit wird jeder Kunde, welcher derzeit mit Dampf versorgt wird, über kurz oder lang auf die Versorgung mit Heizwasser umgestellt. Sie werden jedoch mindestens ein Jahr im Voraus informiert. Dann teilen wir Ihnen alle Details zur Umstellung mit und bieten Ihnen Unterstützung bei der Umschaltung sowie der Anschaffung einer neuen Wärmeübergabestation an. Bis dahin müssen Sie sich um nichts kümmern.

In der Regel werden im Zuge der Leitungsverlegung in Ihrer Straße auch die neuen Heizwasserhausanschlussleitungen in Ihren Heizungsraum verlegt. Jetzt haben Sie Zeit, mit Ihrem Installateur alles Weitere zu besprechen. Grundsätzlich werden die Rohre von SWN zeitlich so verlegt, dass Sie auf Dampf und Heizwasser parallel zugreifen können. Diese Parallelversorgung wird ca. ein Jahr nach der Verlegung in Ihrer Straße aufrechterhalten. So kann der Installateur die alte Heizung außer Betrieb setzen und die neue Heizung in Betrieb nehmen. Die Dampflieferung wird neun Monate vor Abschaltung des Dampfnetzes gekündigt. In Sonderfällen ist im Zuge der Leitungsverlegung kein Platz für die zusätzlichen neuen Heizwasserhausanschlussleitungen. Hier wird dann eine genaue Terminabsprache zwischen Ihnen, Installateur und SWN erfolgen.

Wir gehen je nach Gebäude und Größe der Anlage von Kosten für eine neue Übergabestation zwischen 5.000 und 10.000 € aus.

An diesen Kosten wird sich SWN beteiligen. So bekommen Sie individuell, je nach Heizungsalter und Zustand der Anlage, einen Zuschuss bei der Neuanschaffung. Es wird diesbezüglich eine Bewertung durch einen Fachmann erfolgen. Im Anschluss erhalten Sie von SWN ein individuelles Angebot. Hier werden wir direkt auf Sie zukommen.

Auf jeden Fall werden Ihr Anschluss und Ihr Wärmetauscher betroffen sein. Wir raten Ihnen jedoch, Ihre gesamte Heizungsanlage von Ihrem Installateur begutachten zu lassen und auf eine moderne Kompaktstation umrüsten zu lassen.

SWN baut mit Hilfe des Installateurs die alten Rohre von der Dampfversorgung und Kondensatrückführung in Ihrem Gebäude sowie der Kondensatbehälter mit Pumpe und Zähler zurück. Die vorhandenen Mauerdurchführungen werden fachgerecht verschlossen. Ihnen entstehen hierbei keine Kosten. In Sonderfällen muss die Kondensatrückführung mit Kondensatbehälter und Pumpe bis zur Einstellung der Dampfversorgung in Ihrer Straße aufrechterhalten werden, da diese auch zur Entwässerung der Versorgungsleitung genutzt wird.

Während der Leitungsbaumaßnahme wird ein SWN-Mitarbeiter den Kontakt zu Ihnen aufnehmen, um mit Ihnen die Lage der neuen Leitungen in Ihrem Heizungsraum abzustimmen. Dieser Mitarbeiter oder dessen Vertreter wird in dem gesamten Zeitraum der Umstellung Ihr fester Ansprechpartner sein.

SWN unterstützt Sie mit einem Kredit bei der Anschaffung der neuen Fernwärmeübergabestation für die Umstellung auf eine moderne Heizwasseranlage. Der Kredit ist einfach, passt sich in der Höhe Ihren Voraussetzungen an und hat obendrein garantierte Zinsen. Diesen Kredit können Sie beanspruchen, wenn Sie Ihre Heizungsanlage von einer dampfversorgten Anlage zu einer heizwasserversorgten Heizungsanlage umstellen. Bitte kontaktieren Sie hierfür unsere Vertriebsmitarbeiter (Vertrieb Dienstleistungen, Telefon 04321 202-297).

Ein Jahr im Voraus und im Zuge der Baumaßnahme werden Sie von SWN informiert bzw. kontaktiert. Sie haben so mindestens 12 Monate Zeit, mit uns in Kontakt zu treten und alle offenen Fragen zu klären. Nach Ablauf dieses Jahres müssen Sie damit rechnen, dass nach dieser Zeit der Umstellung die Dampfversorgung eingestellt wird. Der Liefervertrag wird hierfür neun Monate im Voraus gekündigt. Wir stehen Ihnen jedoch in dieser Zeit für Fragen zur Verfügung und werden auch stetig den Kontakt von unserer Seite aus suchen.

Wir versuchen, diese Arbeiten zu Zeiten geringerer Wärmeabnahme, also im Sommer einzuplanen. Sollte allerdings ein Defekt in der alten Heizungsanlage auftreten, können wir in Einzelfällen in enger Absprache zwischen Ihnen, dem Installateur und uns die Umstellung vorzeitig durchführen. Voraussetzung hierfür ist, dass bereits Heizwasser vorliegt.

In der Regel werden im Zuge der Leitungsverlegung in Ihrer Straße die neuen Heizwasserhausanschlussleitungen in Ihren Heizungsraum verlegt. Jetzt haben Sie Zeit, mit Ihrem Installateur alles Weitere zu besprechen. Im Folgejahr können wir Sie mit Heizwasser versorgen, so dass der Installateur die alte Heizung außer Betrieb setzen und die neue Heizung in Betrieb nehmen kann.

Selbstverständlich können Sie sich mehrere Angebote einholen. SWN wird Ihnen dazu eine Auflistung von Installateuren zur Verfügung stellen, die an einer Schulungsmaßnahme zur Umstellung bei SWN teilgenommen haben.

SWN-Strom Smart

Der SWN-Vertrieb wird zunächst die individuellen Voraussetzungen für einen Vertragswechsel prüfen und dann in einem persönlichen Vorort-Termin den Vertrag mit Ihnen durchsprechen. Kontaktieren Sie hierzu den SWN-Vertrieb, Dietmar Hirsch oder seine Kollegen, entweder per E-Mail d.hirsch@swn.net oder telefonisch unter 04321 202-2165.

Bei der Beratung vor Ort werden vorab die technische Machbarkeit bei Ihnen im Haus und der individuelle Installationsaufwand überprüft. Dies geschieht zu Ihrer Absicherung; wir verhindern so, dass Sie ein Produkt buchen und die Installation des neuen Zählers unverhältnismäßigen Aufwand bedeutet.

Wenn Sie bereits SWN-Kunde sind, ist der Wechsel daraufhin schnell möglich und wird dann umgehend eingeleitet. Wenn Sie Stromkunde bei einem anderen Stromlieferanten sind, ist dies abhängig von der Laufzeit Ihres bestehenden Stromliefervertrages.

Der SWN-Strom Smart Tarif ist für Kunden mit einem Energiebrauch von mehr als 6.000 kWh/Jahr geeignet. Ab einer Verlagerung von 40 % des Gesamtstromverbrauches in die Nebenzeit (NT) in der Zeit von 20 - 8 Uhr wird ein finanzieller Vorteil gegenüber dem Produkt SWN-Strom Premium generiert.

Auch in der Jahresverbrauchsabrechnung wird zukünftig der HT- und der NT-Verbrauch ausgewiesen. Hinter jedem Verbrauch finden Sie die entsprechende Preisstellung des Tarifes sowie die Gesamtkosten. Mit den Gesamtkosten, die auf der Rechnung aufgeführt sind, sind alle Zahlungen für den Zähler und den Messstellenbetrieb abgegolten.

Der Tarif SWN-Strom Smart ist ideal für technisch interessierte Kunden, welche Zugang zu einem Smart Phone, Tablet oder einem PC mit Internetverbindung haben und jederzeit ihren Stromverbrauch im Auge behalten wollen.

Standardmäßig wurden bisher (Ferraris-) Zähler eingesetzt, bei denen man die verbrauchte Strommenge am Zählwerk ablesen kann. Diese können nicht von fern ausgelesen werden. Dazu benötigt man einen elektronischen Zähler, der seine Daten an ein Modem übertragen kann, das diese dann an den Server des Messdienstleisters übermittelt. Sollten Sie schon einen digitalen Zähler haben, wird dieser trotzdem ausgetauscht, da Zähler und Modem aufeinander abgestimmt werden müssen. Der Termin zum Zählerwechsel wird vorab telefonisch mit Ihnen abgestimmt.

Zur vereinbarten Zeit müssen Sie als Kunde oder ein Bevollmächtigter am Montageort des Zählers anwesend sein und den Zugang zu dem Hausanschlussraum mit dem Zähler (bzw. dem Zählerschrank) sowie dem Standort der Fritz!Box sicherstellen.

Wenn die Voraussetzungen gemäß Auftrag (Inhouseverkabelung, ggf. Steckdose) gegeben sind, wird der bestehende, alte Zähler abgelesen und demontiert. Danach wird der neue SmartMeter-Zähler angeschlossen. Die Netzwerk-Verbindung zwischen Zähler und Fritz!Box wird hergestellt. Abschließend prüft der Monteur die ordnungsgemäße Vernetzung mit dem SWN-SmartMeter Portal. Die ersten Werte stehen ca. 90 Minuten nach der Montage auf dem zentralen Server zur Verfügung.

Die Kombination aus Zähler und Modem wird beim Messdienstleister vor der Auslieferung aufeinander abgestimmt und auf ordnungsgemäße Funktion überprüft. Dabei wird der zum Test verwendete Strom gezählt, so dass das Zählwerk beim Einbau am Kundenstandort einen von 0 verschiedenen Wert zeigen kann. Dieser Wert wird beim Einbau protokolliert und bei der Ablesung berücksichtigt. Sie zahlen natürlich nur den Strom, der ab dem Zeitpunkt des Einbaus von Ihnen verbraucht wurde.

Der Zählerschrank muss über eine Dreipunkt-Befestigung verfügen. Zwischen Ihrem Zähler und der Fritz!Box von SWN-NetT muss ein Netzwerk-Kabel frei verlegbar sein. Alternativ stellen Sie ein bereits verlegtes Netzwerkkabel (mindestens Kat. 5, RJ 45-Stecker, max. 100 Meter) zur Verfügung. Die Fritz!Box benötigt einen freien und nutzbaren Switchport, ggf. ist hier von Ihnen ein Erweiterungsswitch zu stellen, welcher eine separate Stromversorgung benötigt.

Der Zählerwechsel sowie der Produktwechsel werden für Sie kostenfrei durchgeführt. Im Einzelfall kann es zu zusätzlichem Installationsaufwand kommen, sollten die örtlichen Gegebenheiten dies erforderlich machen.

Es ist notwendig, dass Sie SWN-NetT Kunde sind, da der intelligente Zähler (Smart Meter) seine Daten gesichert über das Internet an einen zentralen Datenserver sendet, von dem Sie Ihre Verbrauchsdaten abrufen können. Eine sichere und stets zuverlässige Übertragung stellen wir über die SWN-Telekommunikationsanschlüsse sicher.

Der von Ihrer Anlage produzierte Strom muss ins Netz eingespeist werden. Aufgrund der unterschiedlichen Einspeisebedingungen gemäß dem EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) kann derzeit leider keine Installation bei Anlagen mit Stromproduktion durchgeführt werden.

Aus Sicht von SWN spricht nichts dagegen, in einer Mietwohnung SWN-Strom Smart Kunde zu werden.
Gegebenenfalls benötigen Sie aber das Einverständnis des Eigentümers, um ein Netzwerkkabel zwischen Zähler (dieser befindet sich im Normalfall nicht in Ihrer Wohnung) und Fritz!Box zu installieren. In der Regel werden Sie als Mieter einen Elektro-Installateur mit der fachgerechten Ausführung der Kabelinstallationsarbeiten beauftragen müssen, sowie weitere Handwerker mit Herstellung des Ursprungszustand (z. B. Maler und Maurer-Arbeiten).

Mit der Deregulierung des Strommarktes hat die Bundesnetzagentur die Rollen Netzbetrieb, Vertrieb und auch Verbrauchserfassung getrennt. Die Verbrauchserfassung wird durch einen Messstellenbetreiber sichergestellt.

Bei Beauftragung vom SWN-Strom Smart wird Smart Optimo Ihr neuer Messstellenbetreiber. Über Smart Optimo wird Ihnen auch der Zugriff zum Online Portal ermöglicht, über welches Sie jederzeit Ihre Verbrauchsdaten einsehen können.

Die Ablesung erfolgt automatisiert durch den Messdienstleister. Der vom Zähler per Modem übermittelte Zählerstand wird zum Stichtag vom Messdienstleister erfasst und an den Versorger zur Rechnungsstellung übermittelt. Es findet kein Besuch durch einen Ableser mehr statt und Sie müssen auch nicht mehr selber ablesen.

Die Übermittlung der Zählerstandsdaten an den Messdienstleister erfolgt über eine gesicherte Verbindung. Dabei werden die Vorgaben des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) eingehalten, so dass eine größtmögliche Sicherheit gegeben ist.

Wenn Sie trotzdem Ihren Zählerstand selber ablesen möchten, finden Sie diesen direkt auf dem Display des Zählers. Infos dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung des Zählers.

Grundsätzlich können Sie das Portal über einen PC oder ein Smartphone aufrufen und bedienen. Wenn Sie das Online Portal mit einem PC nutzen möchten, benötigen Sie einen Internetbrowser und eine aktuelle Java Version. Die App für ein Smartphone oder Tablet gibt es für Android- und iOS-Geräte. Die App finden Sie kostenfrei im GooglePlay-Store und in iTunes. Die genauen Systemvoraussetzungen finden Sie in der Kompatibilitätsliste.

Sie erhalten am Tage der Montage die Zugangsdaten durch unseren Mitarbeiter ausgehändigt. Sollen Sie die Daten verlegen, können Sie über die Störungshotline kostenpflichtig neue Zugangsdaten anfordern, welche Ihnen auf dem Post oder E-Mail-Weg zugehen.

Prüfen Sie, ob das Modem (die graue MUC , welche vorne dem Smart Meter aufgesetzt ist) funktioniert:

Leuchtet die grüne LED? Falls nicht, ist das Modem (MUC) defekt - Rufen Sie die Servicerufnummer 04321 202-301 an.

Blinkt die grüne LED gelegentlich? Falls nicht, übermittelt das Modem keine Daten. Prüfen Sie in der Fritz!Box, ob das Modem (MUC) erkannt wurde, eine IP-Adresse zugewiesen bekommen und eine Verbindung zum Internet hat.

Die Fritz!Box muss als DHCP-Server konfiguriert sein, d.h. selbsttätig IP-Adressen an die angeschlossenen Geräte zuweisen. Empfehlung: Stellen Sie in der Fritz!Box ein, dass das Modem (MUC) immer dieselbe IP-Adresse erhalten soll.Wenn Sie Parameter auf der MUC geändert haben, resetten Sie das Modem (MUC), damit alle Daten auf dem aktuellen Stand sind. Sie können die MUC resetten, in dem Sie in der Unterseite des grauen Kastens (auf Höhe der grünen LED) mit Hilfe eine Stecknadel oder ähnlichem hineindrücken.

Wenn die Live-Daten Ansicht „0“ anzeigt, gehen Sie wie folgt vor: Wenn das Modem (die MUC) funktioniert, prüfen Sie im SWN-Online Portal, ob die IP-Adresse des Modems richtig eingestellt ist. Diese IP muss identisch sein, mit der IP, die aus der Fritz!Box ausgelesen werden kann. Anderenfalls können die Daten nicht korrekt angezeigt werden.

Der Server, der die Daten sammelt, benötigt eine gewisse Zeit, um die Daten aufzubereiten. Daher sehen Sie die Daten eventuell mit bis zu einer Stunde Verzögerung. Sehen Sie nur ältere Daten, die nicht fortgeschrieben werden, überträgt evtl. das Modem die Daten nicht korrekt. Prüfen Sie das Modem (MUC) und die Konfiguration in der Fritz!Box.

Wenn der Zähler gar keine Daten anzeigt, liegt wahrscheinlich ein technischer Defekt vor. Melden Sie sich bei der SWN-NetT -Störungshotline: Telefon 04321 202-301

Warten Sie, bis der Strom wieder da ist. Prüfen Sie anschließend, ob die MUC Daten überträgt (grüne LED auf der Vorderzeite blinkt), wenn nicht, resetten Sie diese .

Sie können die MUC resetten, in dem Sie in der Unterseite des grauen Kastens (auf Höhe der grünen LED) mit Hilfe eines Zahnstochers oder ähnlichem hineindrücken.

Die Mindestvertragslaufzeit des Stromprodukts beträgt 24 Monate. Zum Ablauf der Laufzeit kann der Vertrag von den Vertragspartnern mit einer Frist von drei Monaten zum Vertragsende gekündigt werden. Wird der Vertrag nicht rechtzeitig gekündigt, verlängert sich dieser automatisch um weitere zwölf Monate.
Wenn Sie Ihren SWN-Strom Smart Tarif kündigen, wechseln Sie im selben Zuge auch Ihren Messstellenbetreiber und erhalten auch wieder einen herkömmlichen Zähler. Nach Vertragsablauf wird der Netzbetreiber mit Ihnen einen Termin zum Zählerwechsel vereinbaren.

Der Rückbau zu einem herkömmlichen Zähler kann kostenpflichtig sein. Ihr Netzbetreiber (z.B. die Schleswig-Holstein Netz AG) berechnet für den Austausch des Zählers Kosten gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Für die Schleswig-Holstein Netz AG finden Sie die Kosten in den Ergänzenden Bedingungen Niederspannung. Diese finden Sie online auf den Seiten der SH Netz AG.

Abrechnungsservice für Hauseigentümer

Weil der Nutzer nur dafür bezahlen soll, was er auch tatsächlich verbraucht hat. Durch die Montage von Messgeräten und die anschließende gerechte Verteilung der Energiekosten wird der Nutzer für das Thema des ressourcen-schonenden Umganges mit Energie sensibilisiert.
Das sieht auch der Gesetzgeber so: Die in Marktstudien gewonnene Erkenntnis, dass sich durch die Installation von Messgeräten Einsparungen beim Energieverbrauch von bis zu 20 % feststellen lassen, wurde bereits in dem Erlass der Heizkostenverordnung für zentralversorgte "Miet- und Eigentumswohnungen" vom 23.02.1981 aufgegriffen.

Der Ableser unseres Messdienstunternehmens meldet den Ablesetermin rechtzeitig durch eine Benachrichtigungskarte an. Dadurch wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, dem Ableser pünktlich zum Ablesetermin alle Messgeräte zugänglich zu machen. Bei Funkausstattung ist ein Zugang zu den Wohnungen nicht erforderlich. Eine Benachrichtigung ist daher nicht notwendig.

Die Ableseergebnisse werden elektronisch oder funktechnisch erfasst. Zum Ende der Abrechnungsperiode werden die Brennstoff- und Heiznebenkosten durch SWN ermittelt. Wir teilen die Gesamtkosten der Heizanlage in die reinen Heizkosten und die anteiligen Warmwasserkosten auf. Aus der Summe der Heizkosten und der Summe der Warmwasserkosten werden jeweils zwei Kostenblöcke gebildet:

Der Grundkostenanteil, der die Kosten für die Wärmebereitstellung und für die Leitungsverluste berücksichtigt, kann vom Hausverwalter gemäß Heizkostenverordnung wahlweise zwischen 30 und 50 Prozent festgelegt werden. Da diese Kosten unabhängig von Ihrem individuellen Verbrauch entstehen, erfolgt ihre Verteilung in der Regel analog zu den Grundflächen der Wohnungen. Dieser Kostenfaktor wird durch Ihr Heizverhalten nicht beeinflusst. Den restlichen Prozentanteil, also 50 bis 70 Prozent, bilden dann die Verbrauchskosten, auf deren Höhe Sie durch Ihr Heizverhalten direkten Einfluss nehmen.

Die Einzelabrechnung, die jeweils von uns erstellt wird, nachdem wir die von unserem Messdienstunternehmen erhaltenen Ablesewerte erfasst und weitere benötigte Unterlagen von Ihrem Hausverwalter bekommen haben. Diese bekommen Sie von SWN, Ihrem Hausverwalter oder Vermieter zugeschickt.

Welche Kosten können von dem Hausverwalter auf die Nutzer umgelegt werden? Umlagefähig beim Betrieb einer zentralen Heizungsanlage einschl. der Abgasanlage sind gemäß § 7 Heizkostenverordnung folgende Kosten:  

  • Lieferung und Verbrauch von Brennstoffen
  • Betriebsstrom
  • Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage
  • regelmäßige Prüfung der Betriebsbereitschaft und -sicherheit einschl. der Einstellung durch einen Fachmann
  • Reinigung der Anlage und des Betriebsraumes
  • Messungen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz
  • Anmietung oder Nutzung anderer Arten der Gebrauchsüberlassung einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung
  • Verwendung einer Ausstattung zur Verbrauchserfassung einschl. der Berechnung und Aufteilung

Über die hier aufgeführten Kosten hinaus gibt es allerdings noch weitere umlagefähige Betriebskosten, die Ihr Hausverwalter per Mietvertrag mit Ihnen abrechnen kann.

Die Heizkostenabrechnung kann entweder für den Zeitraum 01.07. bis 30.06. oder 01.01. bis 31.12. eines Jahres vorgenommen werden, was bei Vertragsabschluss mit dem Eigentümer oder Verwalter festgelegt wird.

Für den Abrechnungszeitraum 01.07. bis 30.06. erfolgen die Abschlagszahlungen der Nutzer jeweils zum 03. eines Monats. Es werden 11 Abschläge vom 03.12. bis 03.10. erhoben. Im Oktober/November wird dem Nutzer die Heizkostenabrechnung zugestellt.

Erfolgt die Heizkostenabrechnung für den Zeitraum 01.01. bis 31.12., sind die 11 Abschläge jeweils zum 03. eines Monats, vom 03.06. bis 03.04. fällig. Im April/Mai erhält der Nutzer seine Heizkostenabrechnung.

Baustellenmanagement

Baumaßnahmen, die Arbeiten am Fernwärmenetz betreffen benötigen in der Regel mehrere Wochen bis zu einigen Monaten. Da in solchen Fällen immer mehrere Meter tiefe Gräben ausgehoben werden müssen, um die bestehenden Leitungen frei bzw. neue Leitungen in die erforderliche Tiefe zu legen, sind die Bauarbeiten sehr aufwendig. Zudem können nicht vorhersehbare Ereignisse wie zusätzlich notwendig werdende Arbeiten oder auch Lieferengpässe bei benötigten Materialien oder Wettereinflüsse den geplanten Fortschritt der Bauarbeitern verzögern.
SWN informiert zu jeder Baumaßnahme daher individuell über Dauer und Fortschritt.

Verschiedene Gründe können zu Verzögerungen einer Baumaßnahme führen. Hier einige Beispiele: 

  • Fremdleitungen liegen im Weg und müssen umgangen werden
  • Wenn der Verkehr an der Baustelle vorbeigeleitet werden muss, haben die Maschinen und Arbeiter nur enge Arbeitsstreifen zur Verfügung, was die Arbeiten erschwert.
  • Durch die Gegebenheiten vor Ort müssen Leitungen anders verlegt werden als geplant: in diesem Fall müssen neue statische Berechnungen erfolgen und Bauteile gesondert angefertigt werden. Je nach Bauteil kann die Lieferzeit bis zu zwei Monaten betragen
  • Wettereinflüsse, wie Frost oder starker Niederschlag
  • Verzögerung bei einem Gewerk: Die verschiedenen Gewerke können nur abgestimmt aufeinander arbeiten. Kommt es bei einem Gewerk zu Verzögerungen, wirkt sich das auf alle nachfolgenden aus, was zu einem unerwünschten Dominoeffekt führt.

Dies variiert je nach Baumaßnahme. Verantwortlich für die Verkehrsführung ist die städtische Verkehrsbehörde, die als behördliche Anordnung die Verkehrsführung während der Bauarbeiten genehmigt und bestimmt wie diese gesichert wird. Im Vorwege stellt die Behörde sicher, dass die Anordnung mit dem Bauträger, der Polizei sowie dem öffentlichen Nahverkehr abgestimmt ist, um die unterschiedlichen Interessen zu berücksichtigen und gegeneinander abzuwägen. So ordnet sie auch das Aufstellen der entsprechenden Schilder an und überprüft die Umsetzung.
Anlieger erhalten immer eine gesonderte schriftliche Information in Form einer Hauswurfsendung über die Dauer und das Ausmaß der Baustelle. Zusätzlich werden die Medien mit einer Pressemitteilung informiert.

In der Regel ist für jeden Anwohner der Zugang zu seinem Grundstück mit einem Fahrzeug gewährleistet. Im Einzelfall kann es hier zu Abweichungen kommen, über die dann in der Anliegerinformation informiert wird. Dies kann vor allem dann vorkommen, wenn Vollsperrungen erforderlich sind. In diesem Fällen muss aufgrund des Umfangs der Baustelle der Verkehr vollständig ferngehalten werden. In diesem Fällen bemüht sich SWN um individuelle Regelungen.

Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge erhalten über die Verkehrsanordnung Kenntnis über die jeweilige Baumaßnahme. Sie wissen also, wie sie im Falle eines Einsatzes das Objekt erreichen.

Für kranke und gebrechliche Personen werden in Absprache mit SWN und der ausführenden Baufirma Unterstützungen angeboten.

Die Müllabfuhr ist während der gesamten Bauphase gewährleistet. Hier erfolgt eine entsprechende Abstimmung mit dem Technischen Betriebshof der Stadt.

Bei geplanten Baumaßnahmen, die eventuell eine Abschaltung bzw. Beeinträchtigung der Versorgung – gleich ob Strom, Gas, Wasser oder Fernwärme - bedeuten, erfolgt im Vorwege grundsätzlich eine Kundeninformation.

SWN hat mit seinen Tiefbauunternehmen über die Ableitung des Oberflächenwassers während des Bauablaufes dafür Sorge zu tragen, dass private Grundstücke nicht beeinträchtigt werden. Das Oberflächenwasser wird immer innerhalb des Baubereiches entsorgt.