Unser NMS unsere Wärme

Die Zukunft der Wärme in Neumünster.

Wir wollen die SWN-Wärmesparte neu aufstellen. Gern geben wir Ihnen hier einen klaren Überblick in die Thematik zum so genannten „HEAT-Projekt“ bei SWN. 

Sie haben Fragen zu HEAT? Dann schreiben Sie uns gern!

Zusammenführung
  • Details Zusammenführung

    Gründe für die Zusammenlegung der Wärmeproduktion: 

    • Stärkung aller SWN-Gesellschaften: 
      • Durch die Zusammenführung verringern wir die Risiken der Brennstoffversorgung und Wärmeerzeugung
      • Verbesserung der Finanzkennzahlen der SWN-Gruppe
      • Absicherung  von Arbeitsplätzen in der SWN-Gruppe
      • Verbesserung der finanziellen Flexibilität der SWN-Gruppe ermöglicht die Stärkung der Daseinsvorsorge und Investitionen in klimanützliche Zukunftsfelder, wie saisonaler Wärmespeicher, E-Mobilität und weitere
         
    • Wärmeproduktion aus einer Hand
Partnerschaft
  • Details Partnerschaft

    Gründe für den Ausbau der Partnerschaft mit Remondis:

    • Verbesserung des Brennstoffzuganges für die Wärmeerzeugung durch die Remondis
      • Gewinnung eines starken Partners für eine langfristige und zukunftsfähige Sicherung der Wärmeerzeugung
      • Auslastung der MBA wird sichergestellt und ggf. erweitert 
      • Wärmeversorgung für NMS wird sichergestellt 
         
    • MBA-Standort stärken durch zusätzliche, gemeinsame Anlagen 
    • Nutzung von Synergien, z. B. bei der Ascheverbringung 
    • Wissensaufbau durch Kooperation & Austausch
Schema NMS

Gründe für das Projekt

  • Jobs in Neumünster

    Jobs sichern!

    Sicherung und Ausbau der Arbeitsplätze in den Bereichen

    • Brennstoffherstellung
    • Verbrennung
    • Verwaltung (SWN-Konzern) 
  • Kundenzentrum

    Preise und Service 100 % SWN

    • Die Kunden, das Netz und der Betrieb bleiben bei SWN 
    • SWN gestaltet weiterhin die Fernwärme-Preise 
    • Kundenservice weiterhin am Standort Kuhberg vor Ort, Ablese- und Abrechnungsprozesse bleiben unverändert 
  • Umwelt schonen Neumünster

    Umwelt schonen!

    • Fernwärme ist die klimafreundlichste Wärme (Primärenergiefaktor 0) 
    • Optimale & regionale Verwertung von Abfall 
      • das, was nicht recycelt werden kann, muss gesetzlich in Energie umgewandelt werden.  
      • Wir übernehmen die Verantwortung für die fachgerechte und umweltschonende Entsorgung von 1/3 des Mülls in Schleswig-Holstein.
  • Lebensqualität steigern

    Lebensqualität steigern

    • Verlagerung des finanziellen Risikos der Wärmesparte 
      • Stärkung der übrigen SWN-Gesellschaften  
      • Sicherstellung der Daseinsvorsorge wie ÖPNV und Bad am Stadtwald 
    • Investitionen in klimafreundliche Zukunftsprojekte ermöglichen 

Offene Stellungsnahme des MBA-Betriebsrates

    Häufige Fragen

  • Wird die Fernwärme teurer? Wer macht zukünftig die Preise?

    Nein, der Neuaufbau der Wärmesparte hat keinen Einfluss auf die Fernwärme-Preise. Die Kunden und das Netz bleiben weiterhin zu 100 % in SWN-Hand. Die Fernwärme-Preise werden daher auch weiterhin von SWN gestaltet und nicht von Dritten.

  • Werden Arbeitsplätze gestrichen und werden die Mitarbeiter*innen schlechter gestellt?

    Nein, es werden keine Arbeitsplätze gestrichen. Im Gegenteil sichern wir insbesondere die Arbeitsplätze bei der MBA für die Zukunft ab. Langfristige Dienstleistungsverträge zwischen MBA und SWN tragen zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei der Brennstoffherstellung, der Verbrennung und auch in der Verwaltung bei.
    Durch den Bau weiterer Anlagen zur Müllverwertung rechnen wir sogar mit zusätzlichen Arbeitsplätzen.
    Die Mitarbeiter*innen werden auch nicht schlechter gestellt. Bei der Umsetzung des Projektes arbeiten wir von Anfang an eng mit den Betriebsräten von SWN und MBA zusammen.

  • Was ändert sich für die Kunden?

    Für die Kunden ändert sich nichts. Das Netz und die Kunden bleiben bei SWN. Auch der Kundenservice sowie die Abrechnung und Ablesung bleiben zu 100 % in SWN-Hand.

  • Wird das Fernwärme-Netz an Remondis verkauft?

    Nein. Das Fernwärme-Netz bleibt zu 100 % bei SWN.

  • Warum macht SWN das? Braucht SWN Geld?

    Nein, SWN hat das Jahr 2020 mit dem besten Jahresergebnis seit 2015 abgeschlossen. Das Projekt aus oben genannten strategischen Gründen umgesetzt. Durch die Zusammenführung verbinden wir Brennstoffproduktion und Wärmeerzeugung. Hierdurch entstehen u. a. weniger Schnittstellen in den Arbeitsprozessen, was die Effizienz steigert. Zudem verbessert sich durch die engere Partnerschaft mit der Remondis der Zugriff auf den Abfallmarkt und der Stoffstrom wird gesichert. Weiter erwarten wir einen Zuwachs an Wissen für den Kraftwerksbetrieb und können Synergien, die sich aufgrund der Partnerschaft ergeben, für eine klimapositive Wärmeversorgung nutzen.

  • Wird es auch weiterhin Fernwärme in Neumünster geben?

    Ja, wir sind weiterhin davon überzeugt, dass die Fernwärme ein wesentlicher Baustein für das Erreichen der Klimaziele der Stadt Neumünster ist. Seit Jahren bauen wir daher das Fernwärmenetz kontinuierlich aus und investieren in die Erneuerung des Netzes.

  • Fahren jetzt noch mehr LKWs durch die Stadt?

    Nein, die Umsetzung des Projektes hat keinen Einfluss auf den Verkehr oder die Innenstadt von Neumünster. 

  • Geht`s um eine Teilprivatisierung oder die Veräußerung von Tafelsilber?

    Nein, im Fokus steht die Stärkung der MBA und der SWN-Wärmesparte. Wir arbeiten bereits mehr als 20 Jahre vertrauensvoll mit der Remondis in der MBA Neumünster zusammen. Diese stabile Partnerschaft wollen wir ausbauen, um eine klimaneutrale Wärmeversorgung weiterhin zu sichern und auszubauen. Remondis ist nur in der Abfallaufbereitung und Wärmeerzeugung involviert. Die Kunden und das Netz bleiben weiterhin zu 100 % bei SWN.

  • Wer entscheidet, wie es weiter geht? Wie sehen die nächsten Schritte aus?

    Der SWN-Aufsichtsrat hat sich bereits für die Umsetzung des Projektes ausgesprochen. Das Projekt wird aktuell durch die Kommunalaufsicht geprüft und schließlich der Ratsversammlung in Neumünster zur Beschlussfassung vorgestellt. Wenn der Rat sich Mitte September für eine Umsetzung des Projektes positiv entscheidet, dann werden wir die Umsetzung noch in diesem Jahr durchführen, so dass wir zum Ende des Jahres eine SWN Wärme GmbH im SWN-Gruppe begrüßen können, in der Brennstoffherstellung und Wärmeerzeugung vereint sind.

  • Was passiert, wenn die Zusammenführung nicht stattfindet?

    Die von uns geplanten Synergien werden nicht erreicht. Der Standort MBA wird nicht gestärkt, u. a. durch den Wegfall des geplanten Neubaus einer Gewerbeabfallvorbereitungsanlage. Der Verschuldungsgrad des SWN-Konzerns wird nicht verbessert. Es erfolgt keine Stärkung der Eigenkapitalquote des SWN-Konzerns. Eine finanzielle Flexibilität des SWN-Konzerns für Investitionen in Zukunftsthemen wird nicht geschaffen. Die Vorteile im Abfall- und Entsorgungsbereich entfallen, die durch die engere Zusammenarbeit entstehen würden. Zukünftige Investitionen in die Wärmeerzeugung werden nicht gemeinsam getragen.

  • Warum Remondis?

    Remondis ist bereits seit 20 Jahren vertrauensvoller Partner von SWN, zu 26,3 % an der MBA Neumünster beteiligt und hat daher ein Vorkaufsrecht. Remondis verfügt über umfassende Erfahrungen mit kommunalen Unternehmen und ist bestens in der Abfallwirtschaft vernetzt.

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