Garten im Oktober: Vorbereitung für den Winter

Ein humusreicher Boden ist die beste Voraussetzung dafür, dass die Pflanzen gut über den Winter kommen und im nächsten Frühjahr wieder kräftig austreiben.

Kompost sorgt für einen höheren Humusanteil im Boden. Auch Bodenlebewesen, die so wichtig für einen gesunden Boden sind, lieben Kompost. Regenwürmer, Asseln Springschwänze, Pilze und Bakterien fressen die Bestandteile des Komposts und scheiden nährstoffreiche Abbauprodukte aus, wovon wiederum die Pflanzen profitieren. Gleichzeitig wird der Boden gelockert und belüftet. Ein solcher Boden kann mehr Wasser speichern, was insbesondere auf den sandigen Geestböden in der Mitte Schleswig-Holsteins wichtig ist. Positiv wirkt sich auch der basische Charakter des Komposts aus. Kalk wird somit nicht mehr benötigt.

Die Kompostmenge richtet sich nach den Gartenpflanzen und dem Nährstoffgehalt des Bodens. Bei mittlerem Nährstoffgehalt erhält

  • ein Rosenbeet 3 bis 4 Liter pro Quadratmeter
  • Stauden bekommen 1 bis 3 Liter pro Quadratmeter
  • Ziergehölze 1 bis 2 Liter
  • auf Rasen gibt man 3 bis 4 Liter pro Quadratmeter

Gütesiegel geprüften Qualitätskompost für den Garten gibt es im SWN-Wertstoffzentrum. Er enthält keine keimfähigen Saaten und keine Krankheitserreger. Da es sich um lose Ware handelt, kann die benötigte Menge individuell bestimmt werden. Bei großen Mengen bietet sich der Lieferservice in 850-Liter-Säcken an. Informationen zu Preisen,

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