Ihr Hausanschluss für Trinkwasser

Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel in Deutschland und wird zum Trinken, zum Kochen, zur Zubereitung von Speisen und Getränken, zur Körperpflege, zum Abwaschen, zum Wäsche waschen und vielem mehr genutzt.  

SWN liefert Ihnen Trinkwasser in gewohnt hoher Qualität. Für einen Neuanschluss oder eine Umlegung Ihres Wasserhausanschluss stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Nehmen Sie schon während der Bauplanung Kontakt zu uns auf, damit alles termingerecht klappt.

Ihr Ansprechpartner für einen Hausanschluss Wasser

Andreas Schaible, Telefon 04321 202-2169  
Kai Bolte, Telefon 04321 202-362 
Torsten Schaible, Telefon 04321 202-657  
Rolf Schlüter, Telefon 04321 202-6066

oder hausanschluss@swn.net

Nach Auftragserteilung beantwortet Sascha Dietrich (Telefon 04321 202-675, s.dietrich@swn.net) Fragen zu Terminen oder Ausführung.

SWN liefert Wasser nach Neumünster und in die Gemeinden Arpsdorf, Bönebüttel mit Husberg, Großenaspe Ortsteil Brokenlande, Ehndorf, Groß Kummerfeld, Krogaspe, Loop, Padenstedt, Tasdorf, Timmaspe, Wasbek.

Informationen zur Qualität und zu den Messwerten unseres Trinkwassers erhalten Sie hier.  

Weitere Informationen zu Ihrem Hausanschluss

Bei günstiger Lage des Grundstückes, kann die Bauwasserversorgung mittels Wasserhydrant im Straßenbereich ausgeführt werden. Hierfür kann ein Standrohr für den Hydrant bei SWN bezogen werden. Sollte sich kein Hydrant in der Grundstücksnähe befinden, kann SWN in Verbindung mit einem Neubau den Bauwasseranschluss provisorisch vorstrecken.
Hierfür ist erforderlich, dass bauseits eine Bretterwand durch den Bauherrn möglichst nahe an der Grundstücksgrenze im zukünftigen Trassenverlauf errichtet wird. Hierauf streckt SWN den Wasseranschluss bis zur Bretterwand vor und montiert dort einen Wasserzählerbügel.
Setzen Sie sich bitte frühzeitig mit uns in Verbindung, um die Möglichkeiten der Bereitstellung eines solchen Anschlusses besprechen zu können.

Bedingungen und Preise für die Bereitstellung von Standrohren zur Entnahme von Wasser aus Hydranten
Hinweise für die Benutzung von Unterflurhydranten mit Standrohren

Wir erneuern nach und nach die Wasserversorgungsleitung im öffentlichen Bereich (bis zu Ihrer Grundstücksgrenze) und tauschen diese gegen moderne Kunststoffleitungen aus. Sobald Ihre Wasserzuleitung betroffen ist, setzen wir uns schriftlich mit Ihnen direkt in Verbindung.

Was ist der Potentialausgleich?

Unter Potentialausgleich (PA) versteht man alle Maßnahmen zum Beseitigen elektrischer Potentialunterschiede (Spannungen) zwischen allen leitfähigen Teilen eines Gebäudes (z.B. Trinkwasserrohre, Heizungsrohre, Gasinnenleitung usw.). Zur Vermeidung von elektrischem Schlag werden Erder eingesetzt. Erder werden mit in den PA eingebunden. Erder gibt es in unterschiedlichen Ausführungen wie z.B.: Fundamenterder, Staberder, Ringerder.
Wasserleitungen aus Metall haben früher die Erdungsfunktion von Gebäuden übernommen. Allerdings dürfen Wasserrohrnetze bereits seit 1990 nicht mehr als Erder verwendet werden, trotzdem gibt es noch zahlreiche private Gebäude, in denen bisher keine Umrüstung stattgefunden hat.

Vor 1973 wurden Neubauten in der Regel nicht mit einer hauseigenen Erdungsanlage ausgerüstet. In diesen Gebäuden wurden die metallischen Wasserleitungen auch für die Erdung der Elektroinstallation benutzt. Viele elektrische Anlagen in Altbauten sind noch immer mit dem früher üblichen "TN-C-System" ausgerüstet. Im Gegensatz zu dem heute üblichen "TN-C-S-System" findet bei den Altanlagen keine Auftrennung des PEN-Leiters in Neutralleiter (N-Leiter) und Schutzleiter (PE-Leiter) statt.

Diese Altanlagen entsprechen nicht mehr den allgemein anerkannten Regeln der Technik und weisen oft Fehler in der Elektroinstallation auf. Fehlerhafte PEN-Leiter sowie korrodierte Anschlüsse sind möglich.

Was bedeutet das für mich und mein Haus?

Nach dem Tausch der Wasserleitung sollte zu Ihrer Sicherheit der Hauptpotentialausgleich (Erdung) Ihres Gebäudes weiter sichergestellt sein.

SWN bietet in diesem Fall an, die Kosten für eine Überprüfung zu übernehmen. Wenn Sie dies wünschen, wird der ordnungsgemäße Hauptpotentialausgleich Ihres Gebäudes von einem Elektrofachbetrieb überprüft, welcher von SWN beauftragt wird. Wenn Ihre Anlage in Ordnung ist, müssen Sie nichts weiter tun. Sollte allerdings diese Prüfung eine nicht ordnungsgemäße Erdung und damit eine potentielle Gefährdung der Hausbewohner ergeben, empfehlen wir, dies von einem eingetragenen Elektroinstallationsbetrieb beheben zu lassen.

Für die Funktionsfähigkeit des Hauptpotentialausgleichs in Ihrem Haus und damit für die Sicherheit der Hausbewohner und -gäste sind Sie als Hausbesitzer verantwortlich und tragen somit eventuell anfallende Kosten.

Ihr Ansprechpartner bei SWN für den Potentialausgleich

Sollten Sie Fragen zu diesen Arbeiten haben, wenden Sie sich gerne an Stephan Peters unter 04321 202-364 oder Frank Schümann unter 04321 202-479.

Ihr Ansprechpartner für Elektroanlagen

Bei Fragen zu Ihrer Elektroanlage (Potentialausgleich oder Erdungsanlage), wenden Sie sich bitte an Ihren Elektroinstallateur bzw. an ein eingetragenes Elektroinstallationsunternehmen.

Hinweis zur Gewährleistung der Trinkwasserqualität in der Kundeninstallation

SWN liefert Trinkwasser gemäß den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Die Notwendigkeit einer zusätzlichen Trinkwasserbehandlung aus gesundheitlich-hygienischen Gründen besteht nicht.

Insbesondere für die industrielle oder gewerbliche Nutzung von Trinkwasser können zum Schutz der eingebauten Anlagen in der Kundeninstallation mechanische Filter oder Enthärtungsanlagen sinnvoll sein.

Aus hygienischen und betriebstechnischen Gründen sind rückspülbare mechanischen Filter spätestens alle 2 Monate rückzuspülen. Bei nicht rückspülbaren Filtern ist nach spätestens 6 Monaten der Filtereinsatz unter Desinfektionsmaßnahmen auszuwechseln. Bei nicht ausreichender Wartung der Filter besteht die Gefahr der Versorgungsunterbrechung oder sogar der Verkeimung des Trinkwassers. Dies kann rechtliche Konsequenzen für den Betreiber/Eigentümer der Kundeninstallation haben. Bei der Notwendigkeit eines Schutzes vor natürlichen Partikeln hält SWN einen automatischen rückspülbaren mechanischen Filter für die sicherste Variante.

SWN errichtet und betreibt ihr Trinkwassernetz nach den allgemeinen Regeln der Technik, dem DVGW-Regelwerk und der Trinkwasserverordnung. Demzufolge müssen die Trinkwasserleitungsdimensionierungen und die Netzstruktur dem Trinkwasserbedarf angepasst sein, um stagnierendes Wasser zu vermeiden, denn stagnierendes Wasser neigt zur Verkeimung (mikrobiologischen Belastung). Aus diesem Grund darf SWN kein Trinkwasser alleinig für den Objektschutz, also eine reine Löschwasserversorgung, bereitstellen. Allerdings können die vorhandenen Trinkwasserleitungen im öffentlichen Bereich im Brandfall für Löschzwecke unter Beachtung der hygienischen Bedingungen genutzt werden. Hierbei können momentane freie Trinkwasserbedarfsmengen genutzt werden, die je nach Tages- oder Nachtzeit und Trinkwasserverbrauch schwanken können. Gewährleistet wird lediglich der maximale Volumenstrom unter normalen Betriebszuständen entsprechend der technischen Auslegung des Hausanschlusses einschl. Messgerät des betreffenden Objektes. Gerne geben wir Ihnen weitere Auskünfte hierzu. Alternativen zur Löschwasserversorgung über das Trinkwassernetz sind mit der bauamtlichen Genehmigungsbehörde abzustimmen.

Die Trinkwasserverordnung von 2001 untersagt eine unmittelbare Verbindung mit dem Trinkwasseranschluss, da Stagnationen nicht auszuschließen sind. Eine Bestandsschutzregelung gibt es nicht. Unter bestimmten Voraussetzungen liefert eine wöchentliche, automatische Spülung des dreifache Installations- und Hausanschlussvolumens Abhilfe (siehe DIN1988-600, Abs 4.1.5.). In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass für den ordentlichen Betrieb von Trinkwasser- und Löschwasserinstallationsanlagen nach den allgemeinen Regeln der Technik, Gesetzen und Verordnungen der Anlagenbetreiber bzw. Eigentümer verantwortlich ist.

Der BDEW, der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., Landesgruppe Norddeutschland hat ein Merkblatt herausgegeben zum Hausanschluss für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme. Es richtet sich an alle Bauherren, Anschlussnehmer, aber auch an Bauunternehmer und Architekten.

Hier erhalten Sie viele wichtige allgemeine Empfehlungen für die Anschlüsse Ihres Bauvorhabens an das Netz des für Sie zuständigen Strom-, Gas- und Fernwärmenetzbetreiber und Wasserversorgungsunternehmens. 

SWN lässt ab dem 01.06.2017 nur noch zugelassene und geprüfte Gebäudeeinführungen zu.

Herkömmliche Leerrohre garantieren die geforderte Gas- und Wasserdichtigkeit nicht, so dass diese gemäß anerkannter Regeln der Technik für den Zweck der Gebäudeeinführung nicht mehr zugelassen sind.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Gebäudeeinführung