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Fachangestellte für Bäderbetriebe - Portrait einer Auszubildenden

Hallo!
Jeder war schon mal in einem Hallen- oder Freibad, am Strand oder an einem See und meistens trifft man dort auf eine/n „Bademeister/in“. Aber „Bademeister“ ist die falsche Bezeichnung. Fachangestellte/r für Bäderbetriebe ist die richtige Bezeichnung der 3-jährigen Ausbildung. Und diese Ausbildung mache ich, Finja, seit August 2007 und ich habe schon eine Menge gelernt. 

Im Bad am Stadtwald bin ich die meiste Zeit beschäftigt, aber auch ca. alle 2-3 Monate geht es für 4 Wochen in die Schule, wo ich die theoretischen Fächer wie zum Beispiel Schwimmlehre, Bädertechnik oder Betriebsorganisation lerne.  
Zu meinen praktischen Aufgaben gehört, für die Sicherheit der Badegäste zu sorgen, dass beaufsichtigen der Badeeinrichtung und das tägliche Reinigen sämtlicher Räume, Flächen und Attraktionen (z.B. die Rutsche). Die Besucherbetreuung spielt eine wichtige Rolle in der Ausbildung. Alle Auszubildenden leiten einen Aqua Mix Kurs oder helfen beim Schwimmkurs und Aufbaukurs für Kinder mit.  

Mehrmals täglich kontrolliert der Fachangestellte für Bäderbetriebe die Wasserqualität, überwacht technische Anlagen und arbeitet mit Chemikalien. Der Auszubildende wird in die Erste-Hilfe und in die Herz-Lungen-Wiederbelebung eingewiesen. Denn im Notfall ist der Fachangestellte für Bäderbetriebe ein Lebensretter.  
Sobald Zeit ist werden auch wir Auszubildenden ins Wasser geschickt um das tägliche Schwimmtraining zu absolvieren. Nach ½ Jahren findet eine theoretische und praktische Zwischenprüfung und nach 3 Jahren eine Abschlussprüfung statt.  

 
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