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Glossar

Hier finden Sie Erklärungen und allgemeine Fachbegriffe. Falls Sie eine Erklärung vermissen,  schreiben Sie uns an info@stadtwerke-neumuenster.de.

Brennwertgerät

Ein Brennwertgerät ist ein Heizkessel für Warmwasserheizungen, der den Energiegehalt des eingesetzten Brennstoffs nahezu vollständig nutzt.

CO2-Emissionen

Abgabe von Kohlenstoffdioxid an die Umwelt

Drainageschicht

Entwässerungsschicht

Durchsatzleistung

die in einer bestimmten Zeit durch eine Industrieanlage (Hochofen o.Ä.) geleitete Menge eines Materials

Emission

Abgabe von Substanzen an die Umwelt

Energieeffizienzklasse

Die Energieeffizienzklasse ist eine Bewertungsskala zur Unterstützung von Kaufentscheidungen für Elektrogeräte, die besonders energiesparend arbeiten.

Energielabel

Energielabel sind Schilder auf Elektro-Großgeräten, die zur Unterstützung der Kaufentscheidung dienen. Sie geben Auskunft über die Energieeffizienzklasse des Geräts.

Eternit

Faserzement; Verbundwerkstoff aus Zement und zugfesten Fasern, bekannt unter dem Handelsnamen "Eternit"

fossiler Brennstoff

Zu den fossilen Brennstoffen zählt man Erdöl, Erdgas, Braun- und Steinkohle. Sie entstanden vor Jahrmillionen durch die Zersetzung abgestorbener Pflanzen und Tiere unter dem Druck darüberliegender Gesteinsschichten.

Immission

Zuführung von Schadstoffen, Immission (lat. immittere = hineinschicken, hineinsenden) ist der Eintrag eines Stoffes in ein System

korrosionsgeschützt

Schutz vor allmählicher Zerstörung eines Stoffes durch einen anderen Stoff

Kraft-Wärme-Kopplung

Bei einer mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) betriebenen Energiewandlungsanlage (z.B. HKW)wird sowohl die bei der chemischen oder physikalischen Umwandlung von Energieträgern entstehende Wärme als auch die durch die Energieumwandlung erzeugte elektrische Energie zu weiten Teilen genutzt. Bei KWK-Anlagen durch die gleichzeitige Nutzung der Abwärme ein sehr viel höherer Gesamt-Wirkungsgrad (bis zu 90 Prozent) erreicht, wodurch wiederum Brennstoff eingespart wird.

Liberalsierung

Liberalisierung (v. lat.: libertas = Freiheit bzw. liberalis = frei, freigiebig) bedeutet den Abbau staatlicher oder gesellschaftlicher Eingriffe und Vorschriften.

Mangan

chemisches Element Mn, Metall

MBA

Abkürzung für Mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage

Mergel

Sedimentgestein, das je etwa zur Hälfte aus Ton und Kalk besteht

Methan

(auch Sumpfgas und Methylwasserstoff genannt) ist ein farb- und geruchsloses Gas, chemischer Name CH4

Mikroorganismen

mikroskopisch kleine Organismen mit eigenem Stoffwechsel. Sie zersetzen Inhaltsstoffe der Abluft, die bei der Kompostierung des Bioabfalls in der MBA entstehen.

Natronlauge

wässrige, stark alkalische Lösung von Natriumhydroxid (NaOH)

ökonomisch

wirtschaftlich, sparsam

PEHD

Polyethylen hoher Dichte

pH-Wert

Maß für die Stärke der sauren bzw. basischen Wirkung einer Lösung, pH 7 neutral, pH > 7 alkalische Lösung, pH < 7 saure Lösung

Primärenergie

Als Primärenergie bezeichnet man die Energie, die mit den natürlich vorkommenden Energieformen oder Energieträgern zur Verfügung steht.

Prozesswärme

Wärme, die für zahlreiche Prozesse und Verfahren (Trocknen, Garen, Schmelzen, Schmieden usw.) benötigt wird. Die Prozesswärme muss i.d.R. durch Verbrennungsprozesse oder elektrischen Strom erzeugt werden, kann aber günstigstenfalls zum Teil als Abwärme zurückgewonnen werden.

regenerative Energien

Regenerative Energien werden durch natürliche Energieträger (z.B. Sonne, Wind) ständig erneuert und sind somit unerschöpflich.

Rekultivierung

Unter Rekultivierung versteht man die Wiederherstellung von naturnahen Lebensräumen für Pflanzen und Tiere.

Schwefelwasserstoff

Übel riechendes, stark giftiges Gas; es ist eine Verbindung aus Schwefel und Wasserstoff, chemischer Name H2S

Solarkollektor

Ein Sonnenkollektor ist eine Vorrichtung zur Wärmegewinnung aus der Sonnenstrahlung. Ein Sonnenkollektor "sammelt" und nimmt die im Sonnenlicht enthaltene Energie auf.

TASi

Die Technische Anleitung Siedlungsabfall (TASi) ist eine allgemeine Verwaltungsvorschrift im Bereich Umweltrecht. Sie enthält Vorgaben zur Verwertung, Behandlung und sonstigen Entsorgung von Siedlungsabfällen.

TEV

Thermische Ersatzbrennstoff-Verwertungsanlage

thermisch

auf Wärme beruhend

Transformatoren

Ein Transformator besteht gewöhnlich aus zwei oder mehreren Drahtspulen auf einem gemeinsamen Eisenkern. Elektrische Wechselspannungen lassen sich mit Transformatoren erhöhen oder verringern, wodurch die Übertragung von Strom über weite Strecken erst möglich wurde.

Treibhauseffekt

Überhitzung der Erdatmosphäre durch Abblasen von Gasen, Ruß, usw. in die Luft.

Umspannwerk

Ein Umspannwerk ist Teil des elektrischen Versorgungsnetzes eines Stromnetzbetreibers und dient der Umwandlung von elektrischer Energie zwischen zwei oder mehreren Spannungsebenen, die nötig sind, um die Energie möglichst verlustarm zum Verbraucher zu transportieren.

VDEW

Verband der Elektrizitätswirtschaft - VDEW - e.V. mit Sitz in Berlin

Wirbelschichtverfahren

Verbrennungsverfahren für Kohle, bei dem der Brennstoff in gemahlener Form durch geeignete Strömung der Luft, die zur Verbrennung in den Ofen eingeblasen wird, in der Schwebe gehalten wird. Dadurch kann die Kohle mit höherer Effizienz verbrannt werden.

Wolframdraht

Glühbirnen erzeugen über den Wolframdraht Licht. Von allen reinen Metallen hat das chemische Element Wolfram den höchsten Schmelz- und Siedepunkt.

 
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